Bild des Monats Juni 2021

Flussseeschwalbe (Freilandaufnahme: Harald Bott ©)

 

Die Flussseeschwalbe ist eine Vogelart aus der Familie der Seeschwalben. Sie ist in Europa überall anzutreffen, allerdings nicht häufig. Flussseeschwalben brüten in Kolonien, an Küsten- und Binnengewässer.

Die Vögel sind geschickte Stoßtaucher und ernähren sich von Fischen und Insekten. In der roten Liste der Brutvögel Deutschlands, wird der Vogel als stark gefährdet geführt.

 

Bild des Monats Mai 2021

Wasseramsel (Freilandaufnahme: Harald Bott ©)

 

Die Wasseramsel (Cinclus cinclus) eine Vogelart aus der Familie der Wasseramseln. Sie brütet an flachen, schnell fließenden Bächen und Flüssen, im Wald- und Bergland. Die Nahrung besteht aus Wasserinsekten, die bei Tauchgängen aufgenommen werden.

Wasseramseln, brüten in Kugelnestern aus Moos und Halmen, in Uferböschung, Mauern oder unter Brücken. Gerne nehmen Wasseramseln auch künstliche Nisthilfen an. Es sind Standvögel und ziehen erst weg, wenn die Reviergewässer zufrieren

 

Bild des Monats April 2021

Schafstelze (Freilandaufnahme: Harald Bott ©)

 

Die Schafstelze (Motacilla flava) ist eine Vogelart aus der Familie der Stelzen. Schafstelzen brüten auf Weiden, feuchten Wiesen, Randzonen von Sümpfen und Mooren. Der Sommervogel überwintert in Afrika. Auf dem Zug, kann man oftmals große Trupps, auf Wiesen, Weiden und Äckern beobachten. Nicht selten verbergen sich in den Trupps, Unterarten unserer heimischen Schafstelze. Die Schafstelze gilt hierzulande als nicht gefährdet

 

Bild des Monats März 2021

Zaunkönig (Freilandfoto: Harald Bott ©)

 

Der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) ist eine Vogelart aus der Familie der Zaunkönige. Er brütet in Wäldern, Parks und Gärten, mit dichtem Unterwuchs. Sehr gerne in Wassernähe. Nach den Vogelarten Winter- und Sommergoldhähnchen, ist der Zaunkönig, mit einer Länge zwischen 9-10,5cm, die drittkleinste Vogelart in Mitteleuropa.

Der Gesang ist ganzjährig zu hören und für einen kleinen Vogel überraschend laut. Gerne wird der Gesang, von einer Warte vorgetragen. Zaunkönige sind vom Bestand, derzeit nicht gefährdet.

 

Bild des Monats Februar 2021

Saatkrähen (Freilandfoto: Harald Bott ©)

 

Die Saatkrähe (Corvus frugilegus) ist ein Vogel aus der Familie der Rabenvögel. Saatkrähen sind Koloniebrüter und leben gerne in der Agrarlandschaft, kleinen Wäldern, Alleen, Parks und großen Gärten. Oftmals in unmittelbarer Nachbarschaft zum Siedlungsbereich des Menschen. Die Nahrungssuche erfolgt in großen Schwärmen auf gepflügten Feldern, gerne vergesellschaftet mit Dohlen.

 

Bild des Monats Januar 2021

Waldkauz (Freilandaufnahme: Harald Bott ©)

 

Der Waldkauz (Strix aluco) ist eine Eulenart und zählt in Deutschland zu den häufigsten Eulen. Waldkäuze brüten in Wäldern, Parks, Alleen, Friedhöfen und großen Gärten mit altem Baumbestand. Der Vogel erreicht eine Körperlänge bis 43 cm und ernährt sich von Mäusen, Kleinsäugern, kleinen Vögeln, Amphibien und Insekten. Im Januar beginnt bereits die Balz der Höhlenbrüter und der Gesang „ Huuuh-Huuuhu-Huuuh“, ist in den Revieren zu hören.

 

Bild des Monats Dezember 2020

Kleiner Frostspanner (Freilandfoto: Harald Bott ©)

 

Der kleine Frostspanner (Operophtera brumata) ist ein Schmetterling, aus der Familie der Spanner. Die Spannweite der männlichen Nachtschmetterlinge, reicht bis 30mm. Die Weibchen sind flugunfähig und können sich nur laufend fortbewegen. Kleine Frostspanner fliegen von Oktober, bis Dezember.

 

Bild des Monats November 2020

Pfuhlschnepfe im Schlichtkleid (Freilandfoto: Harald Bott ©)

 

Die Pfuhlschnepfe (Limosa lapponica) ist eine Vogelart aus der Familie der Schnepfen. Im Prachtkleid ist die Unterseite der männlichen Pfuhlschnepfe dunkelrot gefärbt. Das Weibchen hingegen ist deutlich heller eher rotbräunlich. Die Pfuhlschnepfe brütet im hohen Norden in der Tundra und in Taigamooren. Pfuhlschnepfen sind Langstreckenzieher und lassen sich zur Zugzeit im Wattenmeer, in großen Scharen von Zehntausenden Vögeln beobachten. Der Bestand der Limikolen ist bedroht und auf der internationalen Roten Liste, als gefährdet eingestuft.

 

Bild des Monats Oktober 2020

Rötliche Herbsteule (Freilandfoto: Harald Bott ©)

 

Die Rötliche Herbsteule (Agrochola helvola), ist ein nachtaktiver Schmetterling, aus der Familie der Eulenfalter. Seine Spannweite beträgt von 34 bis 45mm. Der Falter fliegt in nahezu ganz Europa.

Der Lebensraum der Rötliche Herbsteule, ist sehr variabel. Lichte Wälder, Waldränder, Parks, Gebüsch- und Ufersäume, sowie naturnahe Gärten. Die Hauptflugzeit ist von September bis Oktober.

 

Bild des Monats September 2020

Herbst - Röhrenspinne (Freilandfoto: Harald Bott ©)

 

Die Herbst – Röhrenspinne (Eresus kollari), auch Rote Röhrenspinne genannt, zählt zu der Ordnung der Webspinnen und ist eine der schönsten Spinnen Europas.

Das Habitat der Spinne bestehen aus, Trockenrasen, sonnige Heiden und auch Binnendünen. Die Männchen besitzen einen leuchtend weißen Hinterleib, die Weibchen dagegen, lediglich schwarz gefärbt.

Herbst – Röhrenspinnen kommen in Deutschland, extrem selten vor und sind streng geschützt.

 

Bild des Monats August 2020

Braunkehlchen (Freilandfoto: Harald Bott ©)

 

Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) ist ein Singvogel, aus der Familie der Schnäpperverwandten. Braunkehlchen sind Sommervögel, kehren im April nach Hause und ziehen im September, in die Überwinterungsgebiete im tropischen Afrika.

Sie brüten in feuchtem Wiesen- und Weidegelände, in offenen Gehölz- und Heckenfluren.

Aufgrund der Intensivierung der Grünlandbewirtschaftung, haben die Bestände von Braunkehlchen, dramatisch abgenommen und die Vogelart wird in der Roten Liste Mitteleuropas, als stark gefährdet geführt.

 

Bild des Monats Juli 2020

Roter Ampfer-Glasflügler (Freilandfoto: Harald Bott ©)

 

Der Rote Ampfer-Glasflügler (Pyropteron chrysidiformis), ist ein Falter aus der Familie der Glasflügler. Der tagaktive Schmetterling fliegt in den Monaten Juni und Juli. Sein Lebensraum besteht aus Wiesen und Waldlichtungen, sowie Brachen, Ödland, Kies- und Sandgruben. Die Raupe, ernährt sich von unterschiedlichem Ampfer.

 

Bild des Monats Juni 2020

Plattbauch (Freilandfoto: Harald Bott ©)

 

Der Plattbauch (Libellula depressa) gehört zu der Familie der Segellibellen weit verbreitet. Die Libelle besiedelt stehende Gewässer, wie flache, sonnige und vegetationsarme Kleingewässer. Auch wassergefüllte Senken oder Kiesgrubentümpel. Die Art, fliegt in fast ganz Europa.   

 

Bild des Monats Mai 2020

Neuntöter (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Neuntöter (Lanius collurio) ist eine Vogelart, aus der Familie der Würger. Er brütet in offenen Kultur- und Weidelandschaften, mit Heckenzügen und Dornengebüsch. Neuntöter sind Liebhaber größerer Insekten und ihre Beute, wird zur Bevorratung an Dornen aufgespießt. Aufgrund der Intensivierung der Landwirtschaft, kam es zu massiven Bestandseinbrüchen. Neuntöter, kommen im Mai aus den Winterquartieren zurück und verlassen ihre Reviere wieder im September.

 

Bild des Monats April 2020

Rotmilan (Foto: Harald Bott ©)

 

 

Der Rotmilan (Milvus milvus), ist eine Greivogelart aus der Familie der Habichtartigen. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 180 Zentimetern ist der Rotmilan etwas größer als ein Mäusebussard. 

Der Rotmilan ist in offenen, abwechslungsreichen Landschaften zu finden und seine Nahrung besteht vorwiegend aus Mäusen, Feldhamstern, Fischen und Insekten. Aber auch Aas oder Abfälle. Aus diesem Grund, sind Rotmilane oftmals an Müllkippen anzutreffen. Mehr als die Hälfte Weltbestandes, lebt in Deutschland.

 

Bild des Monats März 2020

Zitronenfalter (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) , ist ein Schmetterling aus der Familie der Weißlinge. Zitronenfalter, sind Tagfalter und leben vorzugsweise an feucht stehenden Baumbeständen, als auch an trockenen Hängen. Die Männchen sind intensiv gelb und die Weibchen, zart grünlich-weiß gefärbt. Die Flugzeit von Zitronenfaltern beginnt bereits im März und sind somit, einer der ersten aktiven Tagfalter.

 

Bild des Monats Februar 2020

Buntspecht (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Buntspecht (Dendrocopos major), ist eine Vogelart aus der Familie der Spechtvögel. Er brütet in offener Kulturlandschaft, in Obst- und Weinanbaugebieten, Laub- und Nadelwäldern, großen baumreichen Gärten, Alleen und Parks. Der Buntspecht ist etwa 23-25 cm groß. Er ernährt sich von Insekten und Larven, die er mit seinem Schnabel aus der Rinde pickt. Zur kalten Jahreszeit, werden aber auch Beeren und Sämereien verzehrt. Buntspechte lassen sich auch gerne an Vogelfütterungen beobachten.

Der Bestand ist zunehmend und Buntspechte, werden als nicht gefährdet eingestuft.

 

 

Bild des Monats Januar 2020

Reiherenten (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Reiherente (Aythya fuligula) ist eine Vogelart aus der Familie der Enten und zählt zu den Tauchenten. Reiherenten sind weit verbreitet und bei der Wahl des Brutplatzes, wenig anspruchsvoll. Der Lebensraum, sind Seen, Küsten und Fließgewässer, aber man kann die Enten auch auf Gewässern von Stadtparks antreffen. Reiherenten, ernähren sich hauptsächlich von Muscheln und Schnecken.

In den Wintermonaten kann man Reiherenten, in großen sowie dichten Trupps, auf Binnengewässern, Stauseen oder Hafengebiete antreffen. 

 

Bild des Monats Dezember 2019

Austernfischer (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Austernfischer (Haematopus ostralegus) ist eine Vogelart aus der Familie der Watvögel. Sein Lebensraum, ist das Wattenmeer, Küsten und  Feuchtwiesen. Lokal auch tiefer im Binnenland. Die ruffreudigen Vögel, sammeln sich im Winter zu großen Rastgesellschaften.

Austernfischer ernähren sich von Würmern, Muscheln und Krebsen. Die Rufe der Vögel sind laut und weitreichend. Gerne balzen Austernfischer, in kleinen Gruppen.  

 

Bild des Monats November 2019

Puppe des Kleinen Kohlweißling (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae), gehört zu den Faltern der Weißlinge. Er gehört zu den häufigsten Tagfaltern und ist in ganz Europa verbreitet. Als Lebensraum, bevorzugt der kleine Kohlweißling, offenes Gelände, Gärten und Brachen. Zu den bevorzugten Futterpflanzen der Raupen gehören, Gemüsekohl, Kapuzinerkresse, Raps, Knoblauchsrauke, sowie viele weitere Kräuter. Es können im Jahr, bis zu vier Generationen auftreten. Die Überwinterung, erfolgt als Puppe.

 

Bild des Monats Oktober 2019

Wiesenpieper (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Wiesenpieper (Anthus pratensis) ist eine Vogelart aus der Familie der Stelzenverwandten. Er brütet im offenen Gelände wie Weiden, Moore, Heiden und Wiesen. Sein hoher Gesang, wird in Singflügen vorgetragen. Wiesenpieper ernähren sich von Insekten und kleinen Spinnen. Der sperlingsgroße Vogel trifft Ende März, aus den Überwinterungsgebieten in den Brutgebieten ein. Während der Wegzuges im Oktober, lassen sich überfliegende Wiesenpieper an den hellen Zugrufen „ist“ oder „ist ist“ erfassen.

 

Bild des Monats September 2019

Trauerschnäpper (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca) ist ein Vogel aus der Familie der Fliegenschnäpper. Trauerschnäpper brüten in Parks und offenen Laub- oder Mischwäldern. Er brütet dort in Baumhöhlen sowie Nistkästen. Die Vögel werden zwischen 12 und 13,5 mm groß und sind auf insektenreiche Lebensräume angewiesen. In Mitteleuropa kommt der Langstreckenzieher, Ende April aus den Überwinterungsgebieten zurück und verlässt sein Brutgebiet wieder im September. Auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands, werden Trauerschnäpper als gefährdet geführt. 

 

Bild des Monats August 2019

Distelfalter (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Distelfalter (Vanessa cardui) ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter und erreicht eine Flügelspannweite bis 60 mm. Distelfalter bevorzugen trockene Lebensräume und man trifft diese Schmetterlingsart unter anderem gerne auf Trockenrasen an. Ebenso und entsprechend seinem Namen, findet man die Schmetterlingsart in Gebieten, in denen viele Disteln vorkommen. Er ist ein Wanderfalter und kann auf dem Zug, weite Strecken zurücklegen.

 

Bild des Monats Juli 2019

Heuschreckensandwespe (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Heuschreckensandwespe (Sphex funerarius) ist ein Hautflügler aus der Familie der Grabwespen und die größte ihrer Art. Sie erreicht eine beeindruckende Körperlänge bis

26 mm. Die Wespe, ist auf trockene, sandige Lebensräume, angewiesen. In Deutschland leben Heuschreckensandwespen, vor allem in den Binnendünengebieten Nordbadens. Gerne fliegen sie, zur Nektaraufnahme Sand-Thymian an. Ihre Beutetiere, sind zum Teil sehr große Laubheuschrecken oder Grillen.   

 

Bild des Monats Juni 2019

Vierfleck (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Vierfleck (Libellula quadrimaculata) zählt zu den Segellibellen. Die Libelle erreicht eine Körpergröße, von 40-50 mm. Sie leben an pflanzenreichen, stehenden Gewässern und die Art, ist bei uns weit verbreitet und häufig anzutreffen. Die Flugzeit, reicht von Ende April, bis Septembermitte, wobei die Hauptflugzeit aber der Frühsommer ist.

 

Bild des Monats Mai 2019

Drosselrohrsänger (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Drosselrohrsänger (Acrocephalus arundinaceus) ist ein Singvogel aus der Familie der Rohrsänger. Mit einer Größe von 16-20 cm, ist der Drosselrohrsänger, der größte Rohrsänger, in Mitteleuropa. Er brütet in hohem, dichtem Schilf und ist ein Sommervogel. Ende April treffen die Langstreckenzieher aus dem tropischen Afrika, bei uns ein und ziehen im September wieder ab. Drosselrohrsänger singen kräftig und laut und der Gesang, ist von weitem hörbar.

 

Bild des Monats April 2019

Hausrotschwanz (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) ist eine Vogelart aus der Familie der Fliegenschnäpper und brütete ursprünglich im steinigen Bergland. Als Kulturfolger, leben die sperlingsgroßen Vögel, inzwischen in der Tiefebene und dort bis in den Siedlungsbereich. Hausrotschwänze tragen ihren Gesang, bereits am sehr frühen Morgen vor und einer der ersten tagaktiven Vögel. Sein charakteristischer Gesang, besteht aus Kratz- Knirsch- und Pfeiftönen.  Die Vogelart ist ein Kurzstreckenzieher und bereits Ende März, Anfang April in ihre Brutgebiete zurück. Aufgrund der inzwischen milden Winter, können Hausrotschwänze, vereinzelt als „Überwinterer“, in der kalten Jahreszeit beobachtet werden.   

 

Bild des Monats März 2019

Gallische Feldwespe (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Gallische Feldwespe (Polistes dominula), auch Französische Feldwespe genannt, zählt zu der Familie der Faltenwespen und fliegt ab Mitte März. Sie ist deutlich schlanker, als die Gemeine Wespe und erreicht eine Körpergröße bis 15 mm. Gallische Feldwespen, leben in offenen, trockenen Gelände, bauen ihre Nester aber gerne im Siedlungsbereich. Im südlichen und mittleren Deutschland, ist die Art ziemlich häufig, breitete sich in den letzten Jahren aber auch bis Norden (noch selten) aus. Sie ernähren sich von Insekten und Spinnen. Gallische Feldwespen sind sehr friedlich und die überaus nützlichen Tiere, zeigen sich gegenüber dem Menschen, nur bei Gefahr verteidigend

 

Bild des Monats Februar 2019

Nilgans (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Nilgans (Alopochen aegyptiaca) wird zu den Halbgänsen zugerechnet. Sie stammt aus Afrika und breitete sich von Gefangenschaftsflüchtlingen und Parkpopulationen, hauptsächlich aus den Niederlanden kommend, in Mitteleuropa aus. Inzwischen fast überall brütend, trifft man Nilgänse, in Stadtparks, Gewässer aller Art, sogar auch an von Menschen frequentierten  Badeseen an. Zur Brutzeit, wird Nilgänsen ein ausgeprägtes Aggressionsverhalten, gegenüber anderer Wasservögel, zugeschrieben.   

 

Bild des Monats Januar 2019

Rotdrossel (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Rotdrossel (Turdus iliacus) ist eine Vogelart aus der Familie der Drosseln und die kleinste, dieser Art. Rotdrosseln brüten in nordosteuropäischen Nadel- und Fjällbirkenwälder, sowie aber auch im Kulturland und Parks. Die Vögel ernähren sich von Wirbellosen und Insekten, im Winter vor allem von Beeren. Rotdrosseln sind recht gesellig, aber sehr scheu. Wenn die Vögel in der kalten Jahreszeit in den Süden ziehen, sind sie auf dem Durchzug, oder als Wintergast bei uns zu beobachten  

 

 

Bild des Monats Dezember 2018

Mäusebussard (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Mäusebussard (Buteo buteo) ist ein mittelgroßer, kompakter Greifvogel. Er ist der häufigste Bussard in Mitteleuropa. Mäusebussarde, haben eine sehr variable Gefiederfärbung, die von Dunkelbraun, bis fast Weiß reicht.

Der Greif, lebt in offenen Landschaften wie Äckern, Wiesen und Feuchtgebieten, in Nähe von Wäldern, in denen er sein Nest baut. Oftmals, lässt sich im Flug, sein lauter, abfallender, Ruf „piääh hören. Häufig kann man Mäusebussarde auf Pfosten, entlang von Strassen und Autobahnen beobachten. Dort spät er nach Nahrung, die hauptsächlich aus Mäusen, Reptilien, Jungvögel, oder auch Regenwürmern besteht.

 

Bild des Monats November 2018

Pfeifente (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Pfeifente (Anas penelope), zählt in der Familie der Entenvögel, zu der Gattung der Schwimmenten. Ihr Brutgebiet, liegt im Norden Eurasiens. Sie brütet dort an Waldseen, Tundratümpeln und Sumpfgebieten der Taiga-Region, mit vegetationsreichen Seen und Teichen.

Pfeifenten, sind in Mitteleuropa, vor allem in den Wintermonaten zu beobachten. Gerne überwintern die Enten, an Küstenregionen und größeren Binnengewässer. Ihr Verhalten ist durchaus gänseähnlich, da Pfeifenten in großen Trupps auf Wiesen, Weiden und Feldern grasen.

 

Bild des Monats Oktober 2018

Große Heidelibelle (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Große Heidelibelle Sympetrum striolatum, ist eine Libellenart aus der Familie der Segellibellen und weit verbreitet. Sie hat ein breites Habitatsspektrum und man findet sie an flachen vegetationsarmen, stehenden Gewässern, aber auch an dicht bewachsenen Weihern und Teichen, sowie langsame Fließgewässer, oder Brackwasserlagunen.

Große Heidelibellen, haben eine Körperlänge zwischen 35 – 44.mm und fliegen in Mitteleuropa, von Juni – November, seltener sogar noch im Dezember.

 

Bild des Monats September 2018

Wiedehopf (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Wiedehopf (Upupa epops) ist die einzige Art der Familie der Wiedehopfe (Upupidae) und zählt zur Ordnung der Rackenvögel (Coraciiformes).

Sein besonderes Kennzeichen, sind sein langer, dünner, gebogener Schnabel, sowie die aufrichtbare Federhaube. Das Körpergefieder des kurzbeinigen Vogels ist hell orange-bräunlich, Schwingen und Schwanz sind kontrastreich schwarz-weiß gebändert.

Als Bruthabitat, bevorzugt der Wiedehopf offene und trockene Landschaften, wie Wein-, oder Obstanbaugebiete. Zur Nahrungsaufnahme (Würmer, Insekten, Larven), ist der Wiedehopf, auf kurzrasige, steppenähnliche oder vegetationsarme Flächen angewiesen.

Bis in die 50er Jahre, war der Wiedehopf in manchen Gebieten häufiger Brutvogel.

Biotopzerstörung, Intensivierung der Landwirtschaft und Pestizideintrag, lösten einen starken Bestandsrückgang aus.

 

Foto des Monats August 2018

Bienenwolf (Foto: Harald Bott)

 

Der Bienenwolf (Philanthus triangulum), gehört zu der Familie der Grabwespen. Er hat einen auffallend großen Kopf und einen gelben Hinterleib.

Bienenwölfe fliegen von Juni bis in den September hinein. Sie leben in offenen, trockenen, sandigen Flächen, wie Heiden, Steppen oder Magerrasen. Leider gehen diese Habitate, durch die Einwirkung des Menschen, immer weiter zurück. Damit wird der Bienenwolf immer seltener.

 

Foto des Monats Juli 2018

Grauammer (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Grauammer (Emberiza calandra) ist eine Vogelart aus der Familie der Ammern und lebt in weiten Teilen Europas. Als Lebensraum benötigt die Grauammer Landschaften im extensiv genutzten Feldgelände, Ackerränder und Brachen, mit dichter Bodenvegetation. Für erhöhte Singwarten, ist die Ammer auf einzelne Bäume, Büsche, Zaunpfähle oder Oberleitungen angewiesen. Der Gesang, wird mit dem Klirren, eines Schlüsselbundes verglichen. Grauammern sind recht kräftig gebaute Singvögel und wirken oft großköpfig.

Der Bestand in Mitteleuropa, ist durch die industrialisierte Landwirtschaft, dramatisch zusammen gebrochen. Auf der Roten Liste der Brutvögel, wird die Grauammer in Deutschland, auf der Vorwarnliste geführt.

 

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