Bild des Monats November 2018

Pfeifente (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Pfeifente (Anas penelope), zählt in der Familie der Entenvögel, zu der Gattung der Schwimmenten. Ihr Brutgebiet, liegt im Norden Eurasiens. Sie brütet dort an Waldseen, Tundratümpeln und Sumpfgebieten der Taiga-Region, mit vegetationsreichen Seen und Teichen.

Pfeifenten, sind in Mitteleuropa, vor allem in den Wintermonaten zu beobachten. Gerne überwintern die Enten, an Küstenregionen und größeren Binnengewässer. Ihr Verhalten ist durchaus gänseähnlich, da Pfeifenten in großen Trupps auf Wiesen, Weiden und Feldern grasen.

 

Bild des Monats Oktober 2018

Große Heidelibelle (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Große Heidelibelle Sympetrum striolatum, ist eine Libellenart aus der Familie der Segellibellen und weit verbreitet. Sie hat ein breites Habitatsspektrum und man findet sie an flachen vegetationsarmen, stehenden Gewässern, aber auch an dicht bewachsenen Weihern und Teichen, sowie langsame Fließgewässer, oder Brackwasserlagunen.

Große Heidelibellen, haben eine Körperlänge zwischen 35 – 44.mm und fliegen in Mitteleuropa, von Juni – November, seltener sogar noch im Dezember.

 

Bild des Monats September 2018

Wiedehopf (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Wiedehopf (Upupa epops) ist die einzige Art der Familie der Wiedehopfe (Upupidae) und zählt zur Ordnung der Rackenvögel (Coraciiformes).

Sein besonderes Kennzeichen, sind sein langer, dünner, gebogener Schnabel, sowie die aufrichtbare Federhaube. Das Körpergefieder des kurzbeinigen Vogels ist hell orange-bräunlich, Schwingen und Schwanz sind kontrastreich schwarz-weiß gebändert.

Als Bruthabitat, bevorzugt der Wiedehopf offene und trockene Landschaften, wie Wein-, oder Obstanbaugebiete. Zur Nahrungsaufnahme (Würmer, Insekten, Larven), ist der Wiedehopf, auf kurzrasige, steppenähnliche oder vegetationsarme Flächen angewiesen.

Bis in die 50er Jahre, war der Wiedehopf in manchen Gebieten häufiger Brutvogel.

Biotopzerstörung, Intensivierung der Landwirtschaft und Pestizideintrag, lösten einen starken Bestandsrückgang aus.

 

Foto des Monats August 2018

Bienenwolf (Foto: Harald Bott)

 

Der Bienenwolf (Philanthus triangulum), gehört zu der Familie der Grabwespen. Er hat einen auffallend großen Kopf und einen gelben Hinterleib.

Bienenwölfe fliegen von Juni bis in den September hinein. Sie leben in offenen, trockenen, sandigen Flächen, wie Heiden, Steppen oder Magerrasen. Leider gehen diese Habitate, durch die Einwirkung des Menschen, immer weiter zurück. Damit wird der Bienenwolf immer seltener.

 

Foto des Monats Juli 2018

Grauammer (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Grauammer (Emberiza calandra) ist eine Vogelart aus der Familie der Ammern und lebt in weiten Teilen Europas. Als Lebensraum benötigt die Grauammer Landschaften im extensiv genutzten Feldgelände, Ackerränder und Brachen, mit dichter Bodenvegetation. Für erhöhte Singwarten, ist die Ammer auf einzelne Bäume, Büsche, Zaunpfähle oder Oberleitungen angewiesen. Der Gesang, wird mit dem Klirren, eines Schlüsselbundes verglichen. Grauammern sind recht kräftig gebaute Singvögel und wirken oft großköpfig.

Der Bestand in Mitteleuropa, ist durch die industrialisierte Landwirtschaft, dramatisch zusammen gebrochen. Auf der Roten Liste der Brutvögel, wird die Grauammer in Deutschland, auf der Vorwarnliste geführt.

 

Foto des Monats Juni 2018

Schwalbenschwanz (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) ist ein Schmetterling aus der Familie der Ritterfalter. Mit einer Flügelspannweite bis 75 mm, zählt der Falter, zu einen der größten Tagfalter und gehört zu den bekanntesten Faltern in Europa. Der Schwalbenschwanz, lebt in sonnigen, offenem Gelände, etwa an Wegrändern oder Trockenrasen.

Die Futterpflanzen der Raupen sind: Fenchel, Wilde Möhre, Dill, Sellerie und eine Reihe weiterer Doldenpflanzen. Die Art bringe regelmäßig 2, unter besonders guten Bedingungen sogar 3 Generationen jährlich hervor.

Auf der Roten Liste, steht der Schwalbenschwanz in Deutschland, auf Stufe 3 = Aktuell gefährdet.

 

Foto des Monats Mai 2018

Gelbbauch-Unke (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Gelbbauchunke (Bombina variegata), gehört innerhalb der Klasse der Amphibien zur Gattung der Unken. Sie sind ausgewachsen mit einer Körperlänge von 4 bis knapp 5 cm, viel kleiner als eine Erdkröte und leben in Zentral- bis Südeuropa.

Gelbbauchunken sind sehr an Gewässer gebunden. Dabei bevorzugen sie Klein- und Kleinstgewässer, wie Pfützen, wassergefüllte Wagenradspuren und kleine Tümpel.

Eine Gefährdung für die Vorkommen der Gelbbauchunke geht vor allem von Lebensraumverlusten aus, unter anderem durch das Verfüllen von Tümpeln, oder den Ausbau von unbefestigten Waldwegen.

 

Gelbbauchunken stehen auf der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland auf Stufe 2 – stark gefährdet.

 

 

Foto des Monats April 2018

Langarmiger Pappel-Kätzchenrüssler (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Rüsselkäfer (Curculionidae) sind eine Familie mit kleiner bis mittelgroßer Käfer. Weltweit gibt es 40.000 bis 60.000 Rüsselkäferarten. In Mitteleuropa leben ca. 1200 Arten und 780 Arten davon, in Deutschland.Rüsselkäfer sind die artenreichste Familie im Tierreich. Jeder 5. Käfer und jedes 30. Tier, ist ein Rüsselkäfer.

 

Foto des Monats März 2018

Weißsterniges Blaukehlchen (Foto: Harald Bott ©)

 

Das Blaukehlchen (Luscinia svecica) ist eine Singvogelart aus der Familie der Fliegenschnäpper. Je nach Unterart befindet sich auf der blauen Kehle, ein zentraler weißer oder roter „Stern“. Das Weißsternige Blaukehlchen brütet in Weidengebüsch und Schilf an Gewässern und Gräben. Es ist ein recht kleiner, schlanker Vogel mit langen dünnen Beinen. Blaukehlchen sind Kurzstreckenzieher und treffen auf dem Heimzug bereits, Mitte März, bei uns ein.

 

Foto des Monats Februar 2018

Sommergoldhähnchen (Foto: Harald Bott ©)

 

Das Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapilla), ist ein Vogel aus der Familie der Goldhähnchen. Mit dem Wintergoldhähnchen (Regulus regulus), gehört das Sommergoldhähnchen, zu den kleinsten Vögeln in Europa. Es hat eine Größe zwischen 9 – und 10 cm und eine Flügelspannweite von 13 – 15 cm.

Sommergoldhähnchen, leben in Laub- und Mischwäldern, aber auch in reinen Koniferenbeständen., sowie alten Parks und Gärten. Als Kurzstreckenzieher überwintern die Vögel in Südfrankreich, Spanien und Nordafrika. Sommergoldhähnchen ernähren sich von Insekten und Insektenlarven sowie Spinnen.

 

Foto des Monats Januar 2018

Lachmöwe (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus) ist eine Vogelart aus der Familie der Möwen. Sie besiedelt weite Teile Europas bis Island. Lachmöwen brüten häufig in Kolonien. Diese liegen in den Verlandungszonen größerer Gewässer vor allem im Binnenland. Die Art ist im nördlichen Mitteleuropa ein häufiger Brutvogel und verbringt auch den Winter in großer Zahl in Mittel- und Westeuropa.

 

Foto des Monats Dezember 2017

Ohrenlerchen (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Ohrenlerche (Eremophila alpestris) ist ein Singvogel und gehört zu der Familie der Lerchen. Sie brütet in Gebirgen oberhalb der Baumgrenze, auf alpinen Mooren und auf trockenen, steinigem Gelände. Die Körperlänge beträgt zwischen 16 - 19 cm und ist damit etwas kleiner als die Feldlerche. In Europa brüten Ohrenlerchen, in Skandinavien sowie in Gebirgen des südöstlichen Europa. Sie ist ein regelmäßiger Wintergast an den Küsten Mitteleuropas.

 

Foto des Monats November 2017

Eichelhäher (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenvögel. Er brütet in verschiedenen Waldtypen, Laub- wie Nadelwald, Gehölzen, Parks und große Gärten. Seine Größe reicht von 32 – 35cm und er transportiert Nüsse (Eicheln) und Sämereien, in seinem Kehlsack, oft viele Kilometer weit. Die Baumfrüchte versteckt er dann sorgfältig als Wintervorrat im Boden. Da er aber am Ende doch nicht alle Verstecke wieder findet, können viele der Eicheln auskeimen und zu neuen Nahrungsbäumen heranwachsen.

 

Foto des Monats Oktober 2017

Türkentaube (Foto: Harald Bott©)

 

Die Türkentaube (Streptopelia decaocto) ist eine Vogelart aus der Familie der Tauben. Von Fernasien bis Fernost und Arabien verbreitet, wanderte die Türkentaube, seit 1930 fortwährend nach Mitteleuropa. Türkentauben sind Kulturfolger und leben gerne in ruhigen Siedlungsgebieten meist am Randbereich. Türkentauben ernähren sich hauptsächlich von Sämereien, Früchten, verschiedenen Gräsern, Beerenpflanzen und Kräutern.

 

Foto des Monats September 2017

Grauspecht (Foto: Hans Hoffmann ©)

 

Der Grauspecht (Picus Canus), ist eine Vogelart aus der Familie der Spechte. Er brütet vor allem in Laub – oder Mischwald, mit vielen morschen Laubbäumen. Gebietsweise in Streuobstbeständen, Auen-, Bruch-, und Ufergehölzen. Er ist neben dem weitaus häufigeren Grünspecht, ein weiterer Vertreter, der sogenannten „Erdspechte“. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus Ameisen und deren Puppen. Im Winter kommt er gerne an Futterstellen um fettreiche Nahrung aufzunehmen.

 

Neben der Verminderung der Nahrungsressourcen, durch Überdüngung und Biozidwirkung auf Ameisen, wirkt sich gebietsweise auch die Umwandlung von strukturreichen Laub- und Mischwäldern, in Nadelbaumforste, sowie der Verlust von altem Obstbaumflächen und Auengehölzen, negativ auf die Bestandsentwicklung aus.

 

Foto des Monats August 2017

Feuerlibelle (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Feuerlibelle (Crocothemis erythraea), ist eine ursprünglich vor allem mediterran verbreitete Libellenart, hat 40 – 45 mm Körperlänge und stammt aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae). Sie ist eine ausgesprochene Wanderlibelle und dürfte mittlerweile in fast ganz Deutschland zu finden sein. Beim reifen Männchen ist der gesamte Körper, einschließlich des Thorax, der Augen und der Stirn, leuchtend feuerrot. Die Flugzeit liegt in Mitteleuropa zwischen Ende Juni und Mitte August. Feuerlibellen, leben an stehenden Gewässern, wie Altwasser oder Sandgrubengewässer.

 

Foto des Monats Juli 2017

Ampfer-Purpurspanner (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Ampfer-Purpurspanner (Lythria cruentaria), ist ein Schmetterling, aus der Familie der Spanner und man trifft den Falter, Europaweit an. Die Art fliegt in zwei Generationen von Mitte März bis Mai und von Juni bis September. Sein Habitat, sind Sand – und Heideflächen, trockene Wiesen und Brachen. Der Ampfer-Purpurspanner ist in Bayern und Thüringen vom Aussterben bedroht, in Hamburg Niedersachsen und Rheinland ist sie gefährdet, wenn die Lebensraumzerstörung weiter fortschreitet.

 

Foto des Monats Juni 2017

Purpurreiher (Foto: Harald Bott ©)

Der Purpurreiher (Ardea purpurea) ist eine Vogelart aus der Familie der Reiher und ein seltener Brutvogel. Mit einer Körperlänge von 70-90 cm und einer Spannweite von 120-140 cm, ist er kleiner als der Graureiher.

Purpurreiher sind Langstreckenzieher und überwintern in Steppengebieten von West-, Ost- und Südafrika. In Mitteleuropa brüten zwischen 1.500 und 2.300 Brutpaare. Ungarn stellt mit 900-1500 Brutpaaren, den größten Brutpaarbestand.

In Deutschland gelten Purpurreiher, als eine der seltensten Brutvögel überhaupt. Die größte Brutkolonie, dürfte in Süddeutschland in der Wagbachniederung liegen.

 

Foto des Monats Mai 2017

Ortolan (Foto Hans Hoffmann ©)

 

Der Ortolan (Emberiza hortulana) ist eine Vogelart aus der Familie der Ammern. Den Ortolan man auch Gartenammer.

Er lebt in trockenwarmen Standorten (Weinberge, Trockenrasen, baumreiche Weidelandschaften oder Kahlschläge).

Der Ortolan ist ein Sommervogel und überwintert im subtropischen Afrika.

Als Bodenbrüter gilt er als (noch) nicht gefährdet. Allerdings ist der Bestand regional abnehmend. Die immer weiter fortschreitende Biotopzerstörung durch die jahrzehntelange Rodung der Obstbäume auf Ackerland (Streuobstäcker), Flurbereinigung sowie Veränderung der Anbaumethoden, setzt der Art stark zu.

 

 

 

Bild des Monats April 2017

Aurorafalter (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) ist ein Falter, aus der Familie der Weißlinge. Die Flügel beider Geschlechter sind weiß, jedoch sind beim Männchen die Vorderflügelspitzen, orange gefärbt. Sie leben auf mageren und trockenen Wiesenbereichen, bevorzugen aber auch sehr gerne Feuchtwiesen, Waldränder sowie lichte und feuchte Wälder.

Als Futterpflanze bevorzugen die Raupen des Aurorafalter, Wiesen – Schaumkraut (Cardamine pratensis) und Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata).Die Raupen findet man im Juni und Juli und als Falter fliegen sie von Anfang April bis Juni.

 

Bild des Monats März 2017

Kanadagans (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Kanadagans (Branta canadensis) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel (Anatidae) und gilt als die weltweit am häufigsten vorkommende Gans. Die aus Nordamerika eingeführte Art, ist inzwischen Brutvogel an allen Gewässertypen. Seit Ende 1970 ist sie auch in Deutschland, als Brutvogel vertreten. Die Kanadagans wird etwas größer als die Graugans und ist damit die größte Gänseart, die in Europa in freier Wildbahn zu beobachten ist.

 

Bild des Monats Februar 2017

Geweihförmige Holzkeule (Foto: Hans Hoffmann ©)

 

Die Geweihförmige Holzkeule (Xylaria hypoxylon) ist vielleicht der häufigste Großpilz in Mitteleuropa. Die Hauptwuchszeit ist von Frühjahr bis Herbst, doch man kann, die langlebigen Fruchtkörper auch im Winter finden. Die Geweihförmige Holzkeule ist ein Bewohner von Laubholzstümpfen und abgefallenen Ästen. Auf Nadelholz ist der Pilz selten anzutreffen. Die Geweihförmige Holzkeule, ist kein Speisepilz und kommt allein schon aufgrund der zähen Konsistenz zum Verzehr nicht in Frage.

 

Bild des Monats Januar 2017

Großer Brachvogel (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Große Brachvogel (Numenius arquata) ist eine Vogelart aus der Familie der Schnepfenvögel. Der Große Brachvogel ist etwa 50 bis 60 cm lang und die Flügelspannweite beträgt 80 bis 100 cm und damit der größte Watvogel. Er brütet in Mooren, Feuchtwiesen und offenen Flussniederungen. Der Ruf, des Großen Brachvogel ist laut, weit tragend und etwas wehmütig flötend.

Große Brachvögel fressen Insekten, Würmer und Schnecken, die sie mit ihrem langen Schnabel im Boden suchen.

 

Während des 19. Jahrhunderts verlor der Große Brachvogel viele geeignete mitteleuropäische Brutgebiete durch Entwässerung von Moorgebieten und Feuchtwiesen.

 

Bild des Monats Dezember 2016

Mandarinentenpaar, im Hintergrund das Männchen (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Mandarinente brütete ursprünglich nur in Nordostchina und Japan, wo heute nur noch etwa 6000 Brutpaare leben. Aufgrund der Zerstörung der Lebensräume, ist die kleine Ente dort jedoch sehr stark, von einem weiteren Bestandsrückgang gefährdet.

Anders verhalten sich die Bestände der Mandarinente in Mitteleuropa. Hier schätzt man den Bestand mit 7000 Paaren, bereits über dem, des asiatischen Raumes.

Sie breitete sich aufgrund Gefangenschaftsflüchtlinge inzwischen in England, den Niederlanden, Frankreich, Österreich, in der Schweiz und Deutschland aus.Mandarinenten bevorzugen Gewässer, mit überhängender, schützender Vegetation.

 

Bild des Monats November 2016

Grauschnäpper (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Grauschnäpper (Muscicapa striata) ist eine Vogelart aus der Familie der Fliegenschnäpper und kommt fast in ganz Europa vor. Der Schnäpper bewohnt lichte Bereiche in Wäldern, lebt aber auch in Parkanlagen, Gärten und Alleen im Siedlungsraum. Er nistet in Baum – oder Gebäudenischen sowie in Halbhöhlen. Grauschnäpper sind etwa so groß, wie Haussperlinge. Sie sind graubraun und ziemlich schlank, ohne besondere Merkmale. In Europa ist der Grauschnäpper ein sehr häufiger Brutvogel.

 

 

Bild des Monats Oktober 2016

Südliche Mosaikjungfer (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Südliche Mosaikjungfer (Aeshna affinis) ist eine Libellenart aus der Familie der Edellibellen (Aeshnidae), welche der Unterordnung der Großlibellen (Anisoptera) angehören. Es handelt sich um eine Art des Mittelmeergebietes, die derzeit klimabedingt ihr Areal nach Norden auszudehnen scheint. In manchen Jahren, erscheint sie als Wanderlibelle in Süddeutschland, neuerdings auch in Norddeutschland und wird gelegentlich bodenständig. In ungünstigen Jahren, stirbt sie aber immer wieder aus.

Die Südliche Mosaikjungfer erreicht Flügelspannweiten von 8 bis 8,5 Zentimetern und gehört mit einer Körperlänge von 6 bis 6,5 Zentimetern zu den eher kleineren Edellibellen. Das Männchen hat strahlend blaue Augen.

 

Die Flugzeit liegt zwischen Anfang Juli und Anfang September, in Südeuropa beginnt sie schon im Mai.

 

Bild des Monats September 2016

Herbst-Drehwurz (Foto: Hans Hoffmann ©)

 

Die Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis, auch Drehähre, Schraubenstendel oder Herbst-Wendelähre genannt, stammt aus der Gattung der Drehwurzen (Spiranthes)

und ist die am spätesten blühende heimische Orchideenart.

Diese sehr zierliche anmutende, ausdauernde krautige Pflanze, erreicht Wuchshöhen zwischen 5 und 30 Zentimetern.

 

Sie kommt in Europa nordwärts bis Dänemark von 0-1200m auf Magerrasen, Schafweiden, Bergwiesen und in Dünentälern auf saurem oder kalkigem Boden vor.

 

Bild des Monats August 2016

Raupe des Wolfsmilchschwärmer (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Wolfsmilchschwärmer (Hyles euphorbiae) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Schwärmer(Sphingidae). Sie leben in warmen und trockenen Gebieten, in denen die Raupenfutterpflanzen wachsen, wie beispielsweise auf Trockenrasen, Ruderalflächen, in Kiesgruben, auf Binnendünen und an sonnigen Hängen, Feld- und Wegrändern. Sie sind in ihren Bestandszahlen rückläufig, kommen aber insbesondere an warmen Standorten lokal häufig vor. Die Raupen ernähren sich von Wolfsmilch (Euphorbia), insbesondere von Strand-Wolfsmilch (Euphorbia paralias), Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias) und in Südeuropa von Palisaden-Wolfsmilch (Euphorbia characias). In Mitteleuropa fressen sie fast ausschließlich an Zypressen-Wolfsmilch.

 

Bild des Monats Juli 2016

Stieglitz (Foto: Harald Bott ©)

 

 

Der Stieglitz (Carduelis carduelis), auch Distelfink genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae). Der Stieglitz dieses Jahr zum „Vogel des Jahres 2016“ in Deutschland gewählt. Früher stellte der Stieglitz ein Symbol für Ausdauer, Fruchtbarkeit und Beharrlichkeit dar.

Er brütet in Kulturlandschaft, in lichten Laub-und Mischwäldern, sowie Gärten. Stieglitze sind Teilzieher und überwintert in Westeuropa. Bei strengen Winter migriert, die Art und zieht nach Südeuropa.

Seine Nahrung besteht aus Sämereien, von Stauden, Wiesenpflanzen und Bäumen.

 

 

Bild des Monats Juni 2016

Hauhechel-Bläuling (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus) ist ein Schmetterling. Er gehört zu den Tagfaltern und zu der Familie der Bläulinge  (Lycaenidae). P. icarus ist in Europa fast durchgehend verbreitet und in Mitteleuropa einer der häufigsten Bläulinge überhaupt. Die Formenvielfalt ist groß und daher gab es in der Vergangenheit viele Versuche, eigene Unterarten oder auch Arten abzutrennen.

Der Hauhechel-Bläuling hat eine Flügelspannweite von 25 bis 30 Millimetern. Der Lebensraum des Falters umfasst offene Bereiche, die feucht bis trocken sein können. Dazu gehören unter anderem blütenreiche, nicht überdüngte Wiesen an Böschungen, Dämmen und in der Feldflur. Auch Feuchtstandorte, wie Flachmoore werden besiedelt.

Die Falter saugen an vielen Schmetterlingsblütlern (Fabaceae) vor allem an Gewöhnlichem Hornklee, Hopfenklee, Luzerne, Sichelklee und Weiß-Klee.

Er fliegt von Ende April bis September. Unter mitteleuropäischen Klimabedingungen bilden sich zwei, seltener (z. B. in der Oberrheinebene) auch drei Generationen aus.

 

Zwar ist der Gemeine Bläuling noch fast überall gut vertreten, wirklich häufig ist er aber nirgends mehr. In flurbereinigten Gebieten mit intensiver Landwirtschaft ist die Art selten geworden oder fehlt bereits ganz. 

 

Bild des Monats Mai 2016

Uferschnepfe (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Uferschnepfe (Limosa limosa) ist eine Vogelart aus der Familie der Schnepfenvögel. Uferschnepfen sind Langstreckenzieher und brüten in Feuchtwiesen und Niedermooren. Der Watvogel hat eine Flügelspannweite bis zu 75cm.In Deutschland liegen die Verbreitungsschwerpunkte in den großen Grünlandflächen der Tiefebene und entlang der Flussmarschen Norddeutschlands sowie entlang der Küste in den Nationalparks des Wattenmeeres.

 

Die Art steht in Deutschland, als auch international auf der Roten Liste, der bedrohten Tierarten.

 

Bild des Monats April 2016

Europäischer Laubfrosch (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Europäische Laubfrosch (Hyla arborea) ist ein Froschlurch, der zur Familie der Laubfrösche im weiteren Sinne (Hylidae) und zur Gattung der Laubfrösche (Hyla) gehört. Er ist der einzige mitteleuropäische Vertreter einer nahezu weltweit (allerdings schwerpunktmäßig neuweltlich) verbreiteten Tierfamilie, die mit über 800 Arten zu den formenreichsten innerhalb der Amphibien zählt. Die Kopf-Rumpf-Länge des Europäischen Laubfrosches beträgt 3 bis 4,5, bei Weibchen auch bis 5 Zentimeter.

Mit der Trockenlegung von Niedermooren und Gewässern sowie der Begradigung der meisten Bäche und Flüsse begann bereits Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts der flächenhafte Verlust an geeigneten Lebensräumen.

 

Gesetzlicher Schutzstatus

Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL): Anhang IV (streng zu schützende Art)

Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG): streng geschützt

 

Rote Liste-Einstufungen 

Rote Liste der Bundesrepublik Deutschland: 3 – gefährdet

 

Bild des Monats März 2016

Frühlings-Knotenblume (Foto: Harald Bott ©)

 

 Die Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum), auch Märzenbecher, oder Großes Schneeglöckchen genannt, ist eine Pflanzenart der Amaryllisgewächse. Der Gattungsname leitet sich vom Griechischen leukos = weiß, ion = Veilchen (der Geruch ist veilchenartig) ab. Der Artname vernum kommt aus dem Lateinischen ver = Frühling.

Die Pflanze steht gerne in Auen-, Schlucht-, und feuchten Wäldern, sowie auf waldnahen Feuchtwiesen und bevorzugt sickerfeuchte, nährstoffreiche. tiefgründige, meist etwas kalkhaltige Böden.

Die Frühlings-Knotenblume ist eine ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 cm erreicht und wächst meist in großen Gruppen.

 

Bild des Monats Februar 2016

Kormorane (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) ist eine Vogelart aus der Familie der Kormorane (Phalacrocoracidae). Die Nahrung besteht fast ausschließlich aus Fisch. Kormorane leben zu allen Jahreszeiten gesellig. Brutkolonien liegen auf Felsklippen am Meer oder auf Bäumen an größeren Gewässern. Bestand und Verbreitung der Art wurden in Europa durch massive menschliche Verfolgung stark beeinflusst, im mitteleuropäischen Binnenland war die Art zeitweise fast ausgerottet. In den letzten Jahrzehnten ist eine deutliche Bestandserholung zu verzeichnen. Der Kormoran war in Deutschland und Österreich Vogel des Jahres 2010. Der deutsche Namen des Vogels, stammt aus dem altfränzösischen und heißt übersetzt "Meerrabe". 

 

Bild des Monats Januar 2016

Schneeammer (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Schneeammer (Plectrophenax nivalis) ist eine Vogelart aus der Familie der Ammern (Emberizidae). Sie lebt in nördlichen Breiten, und bevorzugt Tundraflächen als Brutstätte.

In Europa leben Schneeammern, nur im Norden. In Norddeutschland, lassen sich die Vögel, gerne in kleinen Gruppen, als Wintergäste beobachten. Im Sommer brüten sie im Fjell und in der Tundra Skandinaviens sowie Schottland meistens oberhalb der Baumgrenze. In Island sowie im mittleren Norwegen gibt es sie das ganze Jahr über. 

Die Nahrung der Schneeammer, besteht aus Sämereien und Insekten.

 

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