Bild des Monats Juni 2019

Vierfleck (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Vierfleck (Libellula quadrimaculata) zählt zu den Segellibellen. Die Libelle erreicht eine Körpergröße, von 40-50 mm. Sie leben an pflanzenreichen, stehenden Gewässern und die Art, ist bei uns weit verbreitet und häufig anzutreffen. Die Flugzeit, reicht von Ende April, bis Septembermitte, wobei die Hauptflugzeit aber der Frühsommer ist.

 

Bild des Monats Mai 2019

Drosselrohrsänger (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Drosselrohrsänger (Acrocephalus arundinaceus) ist ein Singvogel aus der Familie der Rohrsänger. Mit einer Größe von 16-20 cm, ist der Drosselrohrsänger, der größte Rohrsänger, in Mitteleuropa. Er brütet in hohem, dichtem Schilf und ist ein Sommervogel. Ende April treffen die Langstreckenzieher aus dem tropischen Afrika, bei uns ein und ziehen im September wieder ab. Drosselrohrsänger singen kräftig und laut und der Gesang, ist von weitem hörbar.

 

Bild des Monats April 2019

Hausrotschwanz (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) ist eine Vogelart aus der Familie der Fliegenschnäpper und brütete ursprünglich im steinigen Bergland. Als Kulturfolger, leben die sperlingsgroßen Vögel, inzwischen in der Tiefebene und dort bis in den Siedlungsbereich. Hausrotschwänze tragen ihren Gesang, bereits am sehr frühen Morgen vor und einer der ersten tagaktiven Vögel. Sein charakteristischer Gesang, besteht aus Kratz- Knirsch- und Pfeiftönen.  Die Vogelart ist ein Kurzstreckenzieher und bereits Ende März, Anfang April in ihre Brutgebiete zurück. Aufgrund der inzwischen milden Winter, können Hausrotschwänze, vereinzelt als „Überwinterer“, in der kalten Jahreszeit beobachtet werden.   

 

Bild des Monats März 2019

Gallische Feldwespe (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Gallische Feldwespe (Polistes dominula), auch Französische Feldwespe genannt, zählt zu der Familie der Faltenwespen und fliegt ab Mitte März. Sie ist deutlich schlanker, als die Gemeine Wespe und erreicht eine Körpergröße bis 15 mm. Gallische Feldwespen, leben in offenen, trockenen Gelände, bauen ihre Nester aber gerne im Siedlungsbereich. Im südlichen und mittleren Deutschland, ist die Art ziemlich häufig, breitete sich in den letzten Jahren aber auch bis Norden (noch selten) aus. Sie ernähren sich von Insekten und Spinnen. Gallische Feldwespen sind sehr friedlich und die überaus nützlichen Tiere, zeigen sich gegenüber dem Menschen, nur bei Gefahr verteidigend

 

Bild des Monats Februar 2019

Nilgans (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Nilgans (Alopochen aegyptiaca) wird zu den Halbgänsen zugerechnet. Sie stammt aus Afrika und breitete sich von Gefangenschaftsflüchtlingen und Parkpopulationen, hauptsächlich aus den Niederlanden kommend, in Mitteleuropa aus. Inzwischen fast überall brütend, trifft man Nilgänse, in Stadtparks, Gewässer aller Art, sogar auch an von Menschen frequentierten  Badeseen an. Zur Brutzeit, wird Nilgänsen ein ausgeprägtes Aggressionsverhalten, gegenüber anderer Wasservögel, zugeschrieben.   

 

Bild des Monats Januar 2019

Rotdrossel (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Rotdrossel (Turdus iliacus) ist eine Vogelart aus der Familie der Drosseln und die kleinste, dieser Art. Rotdrosseln brüten in nordosteuropäischen Nadel- und Fjällbirkenwälder, sowie aber auch im Kulturland und Parks. Die Vögel ernähren sich von Wirbellosen und Insekten, im Winter vor allem von Beeren. Rotdrosseln sind recht gesellig, aber sehr scheu. Wenn die Vögel in der kalten Jahreszeit in den Süden ziehen, sind sie auf dem Durchzug, oder als Wintergast bei uns zu beobachten  

 

 

Bild des Monats Dezember 2018

Mäusebussard (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Mäusebussard (Buteo buteo) ist ein mittelgroßer, kompakter Greifvogel. Er ist der häufigste Bussard in Mitteleuropa. Mäusebussarde, haben eine sehr variable Gefiederfärbung, die von Dunkelbraun, bis fast Weiß reicht.

Der Greif, lebt in offenen Landschaften wie Äckern, Wiesen und Feuchtgebieten, in Nähe von Wäldern, in denen er sein Nest baut. Oftmals, lässt sich im Flug, sein lauter, abfallender, Ruf „piääh hören. Häufig kann man Mäusebussarde auf Pfosten, entlang von Strassen und Autobahnen beobachten. Dort spät er nach Nahrung, die hauptsächlich aus Mäusen, Reptilien, Jungvögel, oder auch Regenwürmern besteht.

 

Bild des Monats November 2018

Pfeifente (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Pfeifente (Anas penelope), zählt in der Familie der Entenvögel, zu der Gattung der Schwimmenten. Ihr Brutgebiet, liegt im Norden Eurasiens. Sie brütet dort an Waldseen, Tundratümpeln und Sumpfgebieten der Taiga-Region, mit vegetationsreichen Seen und Teichen.

Pfeifenten, sind in Mitteleuropa, vor allem in den Wintermonaten zu beobachten. Gerne überwintern die Enten, an Küstenregionen und größeren Binnengewässer. Ihr Verhalten ist durchaus gänseähnlich, da Pfeifenten in großen Trupps auf Wiesen, Weiden und Feldern grasen.

 

Bild des Monats Oktober 2018

Große Heidelibelle (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Große Heidelibelle Sympetrum striolatum, ist eine Libellenart aus der Familie der Segellibellen und weit verbreitet. Sie hat ein breites Habitatsspektrum und man findet sie an flachen vegetationsarmen, stehenden Gewässern, aber auch an dicht bewachsenen Weihern und Teichen, sowie langsame Fließgewässer, oder Brackwasserlagunen.

Große Heidelibellen, haben eine Körperlänge zwischen 35 – 44.mm und fliegen in Mitteleuropa, von Juni – November, seltener sogar noch im Dezember.

 

Bild des Monats September 2018

Wiedehopf (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Wiedehopf (Upupa epops) ist die einzige Art der Familie der Wiedehopfe (Upupidae) und zählt zur Ordnung der Rackenvögel (Coraciiformes).

Sein besonderes Kennzeichen, sind sein langer, dünner, gebogener Schnabel, sowie die aufrichtbare Federhaube. Das Körpergefieder des kurzbeinigen Vogels ist hell orange-bräunlich, Schwingen und Schwanz sind kontrastreich schwarz-weiß gebändert.

Als Bruthabitat, bevorzugt der Wiedehopf offene und trockene Landschaften, wie Wein-, oder Obstanbaugebiete. Zur Nahrungsaufnahme (Würmer, Insekten, Larven), ist der Wiedehopf, auf kurzrasige, steppenähnliche oder vegetationsarme Flächen angewiesen.

Bis in die 50er Jahre, war der Wiedehopf in manchen Gebieten häufiger Brutvogel.

Biotopzerstörung, Intensivierung der Landwirtschaft und Pestizideintrag, lösten einen starken Bestandsrückgang aus.

 

Foto des Monats August 2018

Bienenwolf (Foto: Harald Bott)

 

Der Bienenwolf (Philanthus triangulum), gehört zu der Familie der Grabwespen. Er hat einen auffallend großen Kopf und einen gelben Hinterleib.

Bienenwölfe fliegen von Juni bis in den September hinein. Sie leben in offenen, trockenen, sandigen Flächen, wie Heiden, Steppen oder Magerrasen. Leider gehen diese Habitate, durch die Einwirkung des Menschen, immer weiter zurück. Damit wird der Bienenwolf immer seltener.

 

Foto des Monats Juli 2018

Grauammer (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Grauammer (Emberiza calandra) ist eine Vogelart aus der Familie der Ammern und lebt in weiten Teilen Europas. Als Lebensraum benötigt die Grauammer Landschaften im extensiv genutzten Feldgelände, Ackerränder und Brachen, mit dichter Bodenvegetation. Für erhöhte Singwarten, ist die Ammer auf einzelne Bäume, Büsche, Zaunpfähle oder Oberleitungen angewiesen. Der Gesang, wird mit dem Klirren, eines Schlüsselbundes verglichen. Grauammern sind recht kräftig gebaute Singvögel und wirken oft großköpfig.

Der Bestand in Mitteleuropa, ist durch die industrialisierte Landwirtschaft, dramatisch zusammen gebrochen. Auf der Roten Liste der Brutvögel, wird die Grauammer in Deutschland, auf der Vorwarnliste geführt.

 

Foto des Monats Juni 2018

Schwalbenschwanz (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) ist ein Schmetterling aus der Familie der Ritterfalter. Mit einer Flügelspannweite bis 75 mm, zählt der Falter, zu einen der größten Tagfalter und gehört zu den bekanntesten Faltern in Europa. Der Schwalbenschwanz, lebt in sonnigen, offenem Gelände, etwa an Wegrändern oder Trockenrasen.

Die Futterpflanzen der Raupen sind: Fenchel, Wilde Möhre, Dill, Sellerie und eine Reihe weiterer Doldenpflanzen. Die Art bringe regelmäßig 2, unter besonders guten Bedingungen sogar 3 Generationen jährlich hervor.

Auf der Roten Liste, steht der Schwalbenschwanz in Deutschland, auf Stufe 3 = Aktuell gefährdet.

 

Foto des Monats Mai 2018

Gelbbauch-Unke (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Gelbbauchunke (Bombina variegata), gehört innerhalb der Klasse der Amphibien zur Gattung der Unken. Sie sind ausgewachsen mit einer Körperlänge von 4 bis knapp 5 cm, viel kleiner als eine Erdkröte und leben in Zentral- bis Südeuropa.

Gelbbauchunken sind sehr an Gewässer gebunden. Dabei bevorzugen sie Klein- und Kleinstgewässer, wie Pfützen, wassergefüllte Wagenradspuren und kleine Tümpel.

Eine Gefährdung für die Vorkommen der Gelbbauchunke geht vor allem von Lebensraumverlusten aus, unter anderem durch das Verfüllen von Tümpeln, oder den Ausbau von unbefestigten Waldwegen.

 

Gelbbauchunken stehen auf der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland auf Stufe 2 – stark gefährdet.

 

 

Foto des Monats April 2018

Langarmiger Pappel-Kätzchenrüssler (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Rüsselkäfer (Curculionidae) sind eine Familie mit kleiner bis mittelgroßer Käfer. Weltweit gibt es 40.000 bis 60.000 Rüsselkäferarten. In Mitteleuropa leben ca. 1200 Arten und 780 Arten davon, in Deutschland.Rüsselkäfer sind die artenreichste Familie im Tierreich. Jeder 5. Käfer und jedes 30. Tier, ist ein Rüsselkäfer.

 

Foto des Monats März 2018

Weißsterniges Blaukehlchen (Foto: Harald Bott ©)

 

Das Blaukehlchen (Luscinia svecica) ist eine Singvogelart aus der Familie der Fliegenschnäpper. Je nach Unterart befindet sich auf der blauen Kehle, ein zentraler weißer oder roter „Stern“. Das Weißsternige Blaukehlchen brütet in Weidengebüsch und Schilf an Gewässern und Gräben. Es ist ein recht kleiner, schlanker Vogel mit langen dünnen Beinen. Blaukehlchen sind Kurzstreckenzieher und treffen auf dem Heimzug bereits, Mitte März, bei uns ein.

 

Foto des Monats Februar 2018

Sommergoldhähnchen (Foto: Harald Bott ©)

 

Das Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapilla), ist ein Vogel aus der Familie der Goldhähnchen. Mit dem Wintergoldhähnchen (Regulus regulus), gehört das Sommergoldhähnchen, zu den kleinsten Vögeln in Europa. Es hat eine Größe zwischen 9 – und 10 cm und eine Flügelspannweite von 13 – 15 cm.

Sommergoldhähnchen, leben in Laub- und Mischwäldern, aber auch in reinen Koniferenbeständen., sowie alten Parks und Gärten. Als Kurzstreckenzieher überwintern die Vögel in Südfrankreich, Spanien und Nordafrika. Sommergoldhähnchen ernähren sich von Insekten und Insektenlarven sowie Spinnen.

 

Foto des Monats Januar 2018

Lachmöwe (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus) ist eine Vogelart aus der Familie der Möwen. Sie besiedelt weite Teile Europas bis Island. Lachmöwen brüten häufig in Kolonien. Diese liegen in den Verlandungszonen größerer Gewässer vor allem im Binnenland. Die Art ist im nördlichen Mitteleuropa ein häufiger Brutvogel und verbringt auch den Winter in großer Zahl in Mittel- und Westeuropa.

 

Foto des Monats Dezember 2017

Ohrenlerchen (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Ohrenlerche (Eremophila alpestris) ist ein Singvogel und gehört zu der Familie der Lerchen. Sie brütet in Gebirgen oberhalb der Baumgrenze, auf alpinen Mooren und auf trockenen, steinigem Gelände. Die Körperlänge beträgt zwischen 16 - 19 cm und ist damit etwas kleiner als die Feldlerche. In Europa brüten Ohrenlerchen, in Skandinavien sowie in Gebirgen des südöstlichen Europa. Sie ist ein regelmäßiger Wintergast an den Küsten Mitteleuropas.

 

Foto des Monats November 2017

Eichelhäher (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenvögel. Er brütet in verschiedenen Waldtypen, Laub- wie Nadelwald, Gehölzen, Parks und große Gärten. Seine Größe reicht von 32 – 35cm und er transportiert Nüsse (Eicheln) und Sämereien, in seinem Kehlsack, oft viele Kilometer weit. Die Baumfrüchte versteckt er dann sorgfältig als Wintervorrat im Boden. Da er aber am Ende doch nicht alle Verstecke wieder findet, können viele der Eicheln auskeimen und zu neuen Nahrungsbäumen heranwachsen.

 

Foto des Monats Oktober 2017

Türkentaube (Foto: Harald Bott©)

 

Die Türkentaube (Streptopelia decaocto) ist eine Vogelart aus der Familie der Tauben. Von Fernasien bis Fernost und Arabien verbreitet, wanderte die Türkentaube, seit 1930 fortwährend nach Mitteleuropa. Türkentauben sind Kulturfolger und leben gerne in ruhigen Siedlungsgebieten meist am Randbereich. Türkentauben ernähren sich hauptsächlich von Sämereien, Früchten, verschiedenen Gräsern, Beerenpflanzen und Kräutern.

 

Foto des Monats September 2017

Grauspecht (Foto: Hans Hoffmann ©)

 

Der Grauspecht (Picus Canus), ist eine Vogelart aus der Familie der Spechte. Er brütet vor allem in Laub – oder Mischwald, mit vielen morschen Laubbäumen. Gebietsweise in Streuobstbeständen, Auen-, Bruch-, und Ufergehölzen. Er ist neben dem weitaus häufigeren Grünspecht, ein weiterer Vertreter, der sogenannten „Erdspechte“. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus Ameisen und deren Puppen. Im Winter kommt er gerne an Futterstellen um fettreiche Nahrung aufzunehmen.

 

Neben der Verminderung der Nahrungsressourcen, durch Überdüngung und Biozidwirkung auf Ameisen, wirkt sich gebietsweise auch die Umwandlung von strukturreichen Laub- und Mischwäldern, in Nadelbaumforste, sowie der Verlust von altem Obstbaumflächen und Auengehölzen, negativ auf die Bestandsentwicklung aus.

 

Foto des Monats August 2017

Feuerlibelle (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Feuerlibelle (Crocothemis erythraea), ist eine ursprünglich vor allem mediterran verbreitete Libellenart, hat 40 – 45 mm Körperlänge und stammt aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae). Sie ist eine ausgesprochene Wanderlibelle und dürfte mittlerweile in fast ganz Deutschland zu finden sein. Beim reifen Männchen ist der gesamte Körper, einschließlich des Thorax, der Augen und der Stirn, leuchtend feuerrot. Die Flugzeit liegt in Mitteleuropa zwischen Ende Juni und Mitte August. Feuerlibellen, leben an stehenden Gewässern, wie Altwasser oder Sandgrubengewässer.

 

Foto des Monats Juli 2017

Ampfer-Purpurspanner (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Ampfer-Purpurspanner (Lythria cruentaria), ist ein Schmetterling, aus der Familie der Spanner und man trifft den Falter, Europaweit an. Die Art fliegt in zwei Generationen von Mitte März bis Mai und von Juni bis September. Sein Habitat, sind Sand – und Heideflächen, trockene Wiesen und Brachen. Der Ampfer-Purpurspanner ist in Bayern und Thüringen vom Aussterben bedroht, in Hamburg Niedersachsen und Rheinland ist sie gefährdet, wenn die Lebensraumzerstörung weiter fortschreitet.

 

Foto des Monats Juni 2017

Purpurreiher (Foto: Harald Bott ©)

Der Purpurreiher (Ardea purpurea) ist eine Vogelart aus der Familie der Reiher und ein seltener Brutvogel. Mit einer Körperlänge von 70-90 cm und einer Spannweite von 120-140 cm, ist er kleiner als der Graureiher.

Purpurreiher sind Langstreckenzieher und überwintern in Steppengebieten von West-, Ost- und Südafrika. In Mitteleuropa brüten zwischen 1.500 und 2.300 Brutpaare. Ungarn stellt mit 900-1500 Brutpaaren, den größten Brutpaarbestand.

In Deutschland gelten Purpurreiher, als eine der seltensten Brutvögel überhaupt. Die größte Brutkolonie, dürfte in Süddeutschland in der Wagbachniederung liegen.

 

Foto des Monats Mai 2017

Ortolan (Foto Hans Hoffmann ©)

 

Der Ortolan (Emberiza hortulana) ist eine Vogelart aus der Familie der Ammern. Den Ortolan man auch Gartenammer.

Er lebt in trockenwarmen Standorten (Weinberge, Trockenrasen, baumreiche Weidelandschaften oder Kahlschläge).

Der Ortolan ist ein Sommervogel und überwintert im subtropischen Afrika.

Als Bodenbrüter gilt er als (noch) nicht gefährdet. Allerdings ist der Bestand regional abnehmend. Die immer weiter fortschreitende Biotopzerstörung durch die jahrzehntelange Rodung der Obstbäume auf Ackerland (Streuobstäcker), Flurbereinigung sowie Veränderung der Anbaumethoden, setzt der Art stark zu.

 

 

 

Bild des Monats April 2017

Aurorafalter (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) ist ein Falter, aus der Familie der Weißlinge. Die Flügel beider Geschlechter sind weiß, jedoch sind beim Männchen die Vorderflügelspitzen, orange gefärbt. Sie leben auf mageren und trockenen Wiesenbereichen, bevorzugen aber auch sehr gerne Feuchtwiesen, Waldränder sowie lichte und feuchte Wälder.

Als Futterpflanze bevorzugen die Raupen des Aurorafalter, Wiesen – Schaumkraut (Cardamine pratensis) und Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata).Die Raupen findet man im Juni und Juli und als Falter fliegen sie von Anfang April bis Juni.

 

Bild des Monats März 2017

Kanadagans (Foto: Harald Bott ©)

 

Die Kanadagans (Branta canadensis) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel (Anatidae) und gilt als die weltweit am häufigsten vorkommende Gans. Die aus Nordamerika eingeführte Art, ist inzwischen Brutvogel an allen Gewässertypen. Seit Ende 1970 ist sie auch in Deutschland, als Brutvogel vertreten. Die Kanadagans wird etwas größer als die Graugans und ist damit die größte Gänseart, die in Europa in freier Wildbahn zu beobachten ist.

 

Bild des Monats Februar 2017

Geweihförmige Holzkeule (Foto: Hans Hoffmann ©)

 

Die Geweihförmige Holzkeule (Xylaria hypoxylon) ist vielleicht der häufigste Großpilz in Mitteleuropa. Die Hauptwuchszeit ist von Frühjahr bis Herbst, doch man kann, die langlebigen Fruchtkörper auch im Winter finden. Die Geweihförmige Holzkeule ist ein Bewohner von Laubholzstümpfen und abgefallenen Ästen. Auf Nadelholz ist der Pilz selten anzutreffen. Die Geweihförmige Holzkeule, ist kein Speisepilz und kommt allein schon aufgrund der zähen Konsistenz zum Verzehr nicht in Frage.

 

Bild des Monats Januar 2017

Großer Brachvogel (Foto: Harald Bott ©)

 

Der Große Brachvogel (Numenius arquata) ist eine Vogelart aus der Familie der Schnepfenvögel. Der Große Brachvogel ist etwa 50 bis 60 cm lang und die Flügelspannweite beträgt 80 bis 100 cm und damit der größte Watvogel. Er brütet in Mooren, Feuchtwiesen und offenen Flussniederungen. Der Ruf, des Großen Brachvogel ist laut, weit tragend und etwas wehmütig flötend.

Große Brachvögel fressen Insekten, Würmer und Schnecken, die sie mit ihrem langen Schnabel im Boden suchen.

 

Während des 19. Jahrhunderts verlor der Große Brachvogel viele geeignete mitteleuropäische Brutgebiete durch Entwässerung von Moorgebieten und Feuchtwiesen.

 

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