Freilandfoto (Harald Bott ©)

 

Der NABU „Kleiner Odenwald und Umgebung e.V.“ Aglasterhausen wünscht allen Mitgliedern und Freunden eine besinnliche Weihnachtszeit und ein frohes neues Jahr 2021. Bleiben Sie bitte alle gesund.  

 

2020 / 2021 ohne Jahres-Programm

Eine leider nicht so gute Nachricht für alle Mitglieder und Freude der NABU-Gruppe muss leider auch bekannt gegeben werden: Aufgrund der noch weiterhin andauernden COVID-19-Pandemie werden im kommenden Jahr 2021 keine Exkursionen oder Info-Abende stattfinden.

 

Schwalbenfreundliches Haus

Es freute sich Frau Gertrud Hoffmann, als sie durch den Hinweis von Frau Simon auf das schwalbenfreundliche Haus von Frau Juliane Bauer aufmerksam gemacht wurde. Ganze neun Nester von Rauch- und Mehlschwalben befinden sich in ihrem wunderschönen Pferdestall in Schwarzach, der nun mit der „Schwalbenplakette“ ausgezeichnet wurde.

 

Glückliche NABU Gruppe

Gewinn von 500 Euro, durch die Volksbank Neckartal

Der NABU „Kleiner Odenwald und Umgebung e.V.“ Aglasterhausen wurde angenehm überrascht, denn er hat 500€ gewonnen! Nach dem Motto „Aus der Region – für die Region“ hatte die Volksbank Neckartal diese „Soforthilfe“ 100-mal für alle Vereine und gemeinnützige Organisationen ausgeschrieben. Frau Gertrud Hoffmann, Vereinsvorsitzende, rechts im Bild, und Frau Monika Schmidt, Kassenwartin, links im Bild, haben den Scheck stolz entgegengenommen. Von diesem Geld wird die NABU-Gruppe verschiedene künstliche Nisthilfen beschaffen, um verlorengegangene Lebensräume auszugleichen und die Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern. Die NABU-Gruppe bedankt sich recht herzlich bei der Volksbank Neckartal.

 

 

 

Spendenscheck für NABU-Gruppe Aglasterhausen

Der NABU „Kleiner Odenwald und Umgebung e.V.“ Aglasterhausen  konnte dieser Tage eine Spende der Netze BW in Höhe von 706,35 Euro in Anwesenheit der Bürgermeisterin Sabine Schweiger entgegennehmen. Das Unternehmen hat dafür wieder seine Portokasse „geplündert.“ Dahinter verbirgt sich eine 2018 gestartete Aktion der Netze BW, bei der Haushalte aufgerufen werden den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mit Hilfe elektronischer Medien mitzuteilen. "Unser Ziel ist es, mehr und mehr von der postalischen Datenübermittlung abzurücken" erklärt Netze-BW- Kommunalberater Sebastian Trumpf. „Darum bieten wir verschiedene zeitgemäße Wege an, um die Angaben ohne große Umstände übermitteln zu können.“ Als Anreiz spendet der Netzbetreiber pro Kommune das durch die Online-Mitteilungen des Stromverbrauchs jährlich eingesparte Porto an eine gemeinnützige Organisation vor Ort.

"Eine Finanzspritze ist natürlich immer willkommen“, freut sich Gertrud Hoffmann, Vereinsvorsitzende des gemeinnützigen Vereins. Besonders schön sei es, dass die Bürgerinnen und Bürger von Aglasterhausen dazu beigetragen haben: „Das ist für mich auch ein Zeichen guter Nachbarschaft.“ Hoffmann bedankte sich deshalb bei allen Haushalten, die mit ihrer Online-Zählerstandmeldung zu der Spendensumme beigetragen haben.

 

Information unter: www.netze-bw.de/Zaehler/Stromzaehler

 

 

Schwalbenfreundliches Haus

NABU Ortsgruppe zeichnet weitere Häuser aus

Der NABU zeichnete weitere Schwalbenfreundliche Häuser und Ställe aus

Die 1. Vorsitzende der NABU-Ortsgruppe, Frau Gertrud Hoffmann, freute sich sehr wieder Schwalbenfreundliche Häuser und Ställe mit der inzwischen begehrten und beliebten "Schwalbenplakette" auszeichnen zu dürfen. Es wurden ausgezeichnet: (Anzahl der Nester) Marcus  Schilling, Reichartshausen: 1x Rauch- und 18x Mehlschwalbe

Frank Barth, Helmstadt-Bargen Flinsbach: 5x Rauchschwalbe

Torben Gottwald, Baden-Baden: 3x Mehlschwalbe

Beate Laible, Helmstadt-Bargen lngelheimerhof: 7x Rauchschwalbe

Peter und Monika Schmidt, Aglasterhausen: 1x Mehlschwalbe

Rudi Dentz, Reichartshausen: 2x Mehlschwalbe

Stefan und Stephanie Kron, Aglasterhausen: 1x Mehlschwalbe.

Eine Plakette am Haus zeigt ab sofort, dass die Bewohnerinnen und Bewohner  sich für  den  Schutz  der Schwalben  einsetzen. Mehl- und Rauchschwalben gehören zu den beliebtesten heimischen Singvögeln. Sie fliegen im Herbst in Richtung Süden; ihre Nester dürfen jedoch keinesfalls entfernt werden, da Schwalben heimat- und standortverbunden  sind und im nächsten Frühjahr wieder in ihre verlassenen Nester einziehen. Daher sind die Nester  ganzjährig  durch  das  Bundesnaturschutzgesetz  geschützt und müssen erhalten  bleiben. Die  Fähigkeit, sich einen guten Nistplatz zu merken und wiederzufinden, ist für Schwalben über­ lebenswichtig! Wo es Schwalben nicht schaffen, eigene Nester zu bauen, kann die Bevölkerung sie durch künstliche Nisthilfen unterstützen.

 

Rauchschwalbe

Die veränderten Umweltbedingungen haben den Lebensraum der Rauchschwalbe stark eingeengt. Besonders im ländlichen Bereich brütet sie in Scheunen, Schuppen und Ställen, wo sie ihre offenen Napfnester baut - doch es gibt immer weniger Gehöfte mit Tierhaltung, in denen genügend Fliegen als Nahrung vorhanden sind. Zudem sind Ställe oft hermetisch abgeriegelt, sodass Rauchschwalben keine Chance haben, dort zu brüten.

 

Mehlschwalbe

Bevorzugte Neststandorte  sind unter einem vorspringenden Dach oder unter einem Sims. Meist brüten mehrere Paare an einem Standort, da Mehlschwalben Koloniebrüter sind. Sie bauen geschlossene Nester mit etwas ovalem Einflugloch. Um Verschmutzungen an der Fassade zu vermeiden, haben sich sogenannte Kotbrettchen bewährt, die unter den Nestern angebracht werden.

 

Lehmpfützen fehlen

Die Asphaltierung von Feldwegen macht es auch- wie auch Mehlschwalben immer schwerer, in Pfützen den Lehm für den Nestbau zu finden. Durch die zunehmende Hygiene in den Ställen, die Aufgabe landwirtschaftlicher Betriebe sowie den hohen Pestizideinsatz auf den Feldern geht auch ihre Nahrung - Insekten, Schmetterlinge, Mücken oder Eintagsfliegen - vielerorts zurück. Die Zerstörung von Schilfbeständen vernichtet zudem wichtige Rastplätze der Schwalben.

 

 

Reinigung der Nisthilfen

Alljährlich führt die NABU Gruppe, in den Wintermonaten, an mehreren Tagen, die Reinigung der Nisthilfen durch. So waren auch dieses Jahr, wieder Mitglieder, Freunde und Naturbegeisternde aktiv und wirkten an vielen Einsätzen mit. Es gelang uns dadurch, rund 320 aufgehängte Nistkästen zu reinigen und „fit“, für das anstehende Frühjahr zu machen. 40 Kästen unterschiedlicher Bauarten, wurden neu ausgebracht.

 

Die NABU Gruppe, bedankt sich herzlich bei den vielen Helfern, für das Engagement und die tatkräftige Unterstützung.

 

Jahreshauptversammlung 2019

im Vereinsraum der Sport- und Festhalle in Aglasterhausen

Die 1. Vorsitzende Frau Gertrud Hoffmann begrüßte die Mitglieder und Freunde der NABU-Gruppe ganz herzlich zur Jahreshauptversammlung. Das Jahr 2019 war ein turbulentes Jahr mit vielen negativen Meldungen über Krieg, Verfolgung und Terror. Die Klimaveränderung mit den heißen Sommern macht besonders den Wäldern zu schaffen und Themen wie Plastikmüll in den Weltmeeren und das Insektensterben sind Folgen des selbstzerstörerischen Handelns der Menschheit. Vieles ist schon erkannt worden und es müssen Taten folgen: jeder einzelne Mensch kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, dass Natur und Umwelt geschont und geschützt werden. Mit diesen einführenden Worten eröffnete Frau Hoffmann die diesjährige Versammlung.

 

In den Wintermonaten gab es wieder Info-Abende und im Frühjahr wurden  naturkundliche Wanderungen unternommen.

 

Informationsveranstaltungen / Diavorträge:

„Südafrika“ - Manfred Zwick und Jahreshauptversammlung

„Rundfahrt durch Albanien“ - Stefan Frey

„Blühende Gärten - naturnahes Gärtnern leicht gemacht“

„Natur im Garten“ - Dr. Bernd Ullrich

„Reise durch Südnorwegen“ - Harald Bott mit gemütlichem vorweihnachtlichem Beisammensein bei Glühwein, Weihnachtsgebäck und dem leckeren Christstollen von Hans Hoffmann

 

Vogelkundliche / Pflanzenkundliche Wanderungen:

Exkursion Hinterer See - Harald Bott

Exkursion Waghäusel - Harald Bott

Exkursion Kirstätter Tal - Harald Bott

Orchideenwanderung - Hans Hoffmann und anschließendem Mittagessen

Exkursion „Der Spieß“ bei Rheindürkheim - Harald Bott und anschließendem Mittagessen

 

Arbeitseinsätze / Aktivitäten:

Harald Bott, Peter Schmidt u. Helmut Ripp haben wieder Nisthilfen gereinigt und falls erforderlich ausgetauscht und auch neue aufgehängt. Ebenso Manfred Hartlieb, der das gleiche in Reichartshausen macht.

Manfred Hartlieb, Benedikt Schatz Michael Schneider und Walter Zota haben die künstlichen Nisthilfen für Turmfalken und Schleiereulen kontrolliert. Insgesamt sind 26 Turmfalken und 6 Dohlen ausgeflogen.

Das Ferienprogramm in Reichartshausen haben Manfred Hartlieb und Marcus Schilling mit großem Erfolg durchgeführt!

Es wurden wieder Schwalbenfreundliche Häuser ausgezeichnet: Familie Feih, Nina Uibelhör, Theo Henn, Walter Zota, Walter Jäger, Elli Schleihauf und Familie Zimmermann erhielten die beliebte “Schwalbenplakette”.

Erste Pflegemaßnahme  an unserem von Herrn Liebig geschenkten Grundstück durch Harald Bott und Helmut Ripp.

Frau Dehmer vom LEV nahm das Insektenhotel in Daudenzell ab und hat es für gut befunden.

Teilnahme an der LVV in Schorndorf.

Manfred Hartlieb ist verantwortlich für die Berichte und Ankündigungen in der Zeitung und im Ortsblatt.

Harald Bott pflegt die Homepage und Dank seiner großen Sorgfalt ist sie immer auf dem neuesten Stand. "http://www.nabu-kleiner-odenwald-und-umgebung.de“)

Die Volksbank Neckartal unterstützt die NABU-Gruppe im Rahmen ihres Förderprogramms für Vereine und überreichte einen Scheck.

 

Weihnachtsmarkt in Aglasterhausen:

Die NABU-Gruppe nahm wieder an beiden Tagen teil. Anita Kießling und Sabine Bott räumten die Hütte ein und schmückten sie weihnachtlich. Harald Bott ist alljährlich für die technischen Arbeiten zuständig. Den Dienst in der Hütte übernahmen Harald und Sabine Bott, Monika Schmidt, Hiltrud Weindl und Nina Uibelhör. Es wurden wieder Lachs- und Heringsbrötchen, Glühwein, selbstgebackene Linzertorten von Monika Schmidt und diverse Deko- und Holzartikel verkauft. Außerdem gab es selbstgestrickte Socken von Ingrid Wesselsky und natürlich Meisenknödel und Futterglocken. Ebenso Nistkasten-Bausätze, welche uns Herr Süß gespendet und natürlich selbst gefertigt hat. Die Metzgerei Stahl aus Unterschwarzach spendete wie schon seit vielen Jahren den Rindertalg zur Herstellung von Meisenknödeln und Futterglocken. Die Hütte wurde wieder von der Gemeinde zur Verfügung gestellt und vom Bauhof aufgebaut, was für den Verein jedes Jahr eine große Hilfe ist.

 

Jubiläen 2019

10 Jahre Mitgliedschaft

Peter, Gisela, Aljoscha, Wiebke und Juri-Joachim Blatt, Reichartshausen

Erika Schmidt, Adam Schmidt  

Marion Hoffmann    

Helen u. Jonathan Hoffmann

 

25 Jahre Mitgliedschaft

Monika, Peter und Jonas Schmidt

 

35 Jahre Mitgliedschaft

Wolfgang Riehm, Michael Döbert, Roland Seidelmann, Irmgard Zwick          

 

40 Jahre Mitgliedschaft

Edgar Fröhlich, Dielheim; Karl und Karin Ernst; Dr. Michael Göring     

 

45 Jahre Mitgliedschaft

Gertrud Hoffmann und Hans Hoffmann    

 

Die 1.Vorsitzende Frau Hoffmann bedankte sich für die langjährigen Mitgliedschaften und die Treue zur NABU-Gruppe. Sie freut sich, wenn all diese Mitgliedschaften weiter bestehen zu Gunsten des Natur- und Umweltschutzes.

 

Es besteht weiterhin Kontakt zur Partnerguppe LIPU Padua in Italien.

 

Amphibienwart Michael Schneider hat wieder mit großem Arbeitsaufwand die Amphibienwanderung organisiert, betreut und eine bebilderte Statistik erstellt. Fünf Sammelstellen wurden von 12 Sammlern unter seiner Leitung 6 Wochen lang täglich betreut: Schwanheim-Schönbrunn / Totenbrunnen, Breitenbronn B292, Alte Kälbertshäuser Straße „Finkenhof“, Obrigheim / Kälbertshausen (Kirstettertal). Neu hinzu kam Asbach - Biotop Brunnenstube: hier wird der Zaun vom Bauhof Hüffenhardt aufgestellt und Michael Schneider sorgt noch für 4 Einlaufboxen. Zum Aufstellen der Zäune und Absammeln der Amphibien werden  immer freiwillige Helfer/innen gesucht! Diese können sich an Michael Schneider (06262-3402) wenden.

 

Kassiererin Monika Schmidt legte ihren Kassenbericht vor und es erfolgte die einstimmige Entlastung der absolut guten Kassenführung. Walter Edler und Fred Schütz wurden für ein weiteres Jahr zu Kassenprüfern gewählt.

Am Ende ihres Rückblicks auf das vergangene Jahr bedankte sich die 1. Vorsitzende bei der gesamten Vorstandschaft und allen sonstigen Aktiven für die geleistete Arbeit, die durch den großen Zusammenhalt und die wunderbare Zusammenarbeit erst möglich ist! Trotzdem fehlt es sehr an helfenden Händen - die NABU-Gruppe freut sich deshalb über naturinteressierte Menschen jeden Alters, die einen aktiven Beitrag zum Schutz unserer Natur leisten möchten z.B. bei der Nistkastenkontrolle und -reinigung,

 

beim Aufstellen der Krötenzäune und Absammeln der Amphibien sowie bei Pflegemaßnahmen.

 

 

Insektenhotel in Daudenzell

Ein Gemeinschaftsprojekt der NABU-Gruppe Kleiner Odenwald und Umgebung e.V. und dem LEV

Im Herbst vergangenen Jahres wurde ein neu erstelltes Insektenhotel auf der Streuobstwiese in Daudenzell am Öschenberg seiner Bestimmung übergeben. Der Landschaftserhaltungsverband (LEV) übernahm die Kosten hierfür. Die NABU Ortsgruppe Kleiner Odenwald u. Umgebung eV stellte die von der Zimmerei Heiß aus Flinsbach gebaute Insektenwand auf dem vereinseigenen Grundstück auf und befüllte sie auch mit allerlei Material, das Insekten zum Bau ihrer Brutröhren benötigen. Der Maschinenring legte einen Blühstreifen an, um den Insekten ein Nahrungsangebot „vor der Haustür“ zu sichern.

Zur offiziellen Übergabe war Frau Dehmer vom LEV und die 1. Vorsitzende der NABU-Gruppe Frau Gertrud Hoffmann sowie der 2. Vorstand Herr Manfred Hartlieb anwesend.

Alle Studien zum Thema Insektensterben belegen: das Insektensterben ist Realität und schreitet unaufhaltsam voran. Die Zahl der Insekten nahm Untersuchungen zufolge in Baden-Württemberg in den letzten 30 Jahren um bis zu 80 % ab!

Das hat Folgen – auch für andere Tierarten wie Amphibien und Vögel, die immer weniger Nahrung finden. Gerade die Aufzucht von Jungvögeln ist von der ausreichenden Versorgung mit Fliegen, Mücken und Maden abhängig. Ohne Insekten keine Vögel – der Zusammenhang liegt auf der Hand.

 

Helfen Sie mit, dieser Entwicklung entgegen zu steuern mit naturnah gestalteten Gärten, die Tieren Lebensraum und Nahrung bieten - sie machen ganz nebenbei auch noch weniger Arbeit! Wie das geht? Verblühte und vertrocknete Blüten und Halme einfach stehen lassen. Die Samenstände bieten im Winter vielen Gartenvögeln zusätzliches Futter und an den Stängeln können Insekten überwintern. Liegengelassenes Laub bietet zum Beispiel Igeln einen unverzichtbaren Unterschlupf für den Winter und ein Platz für ein Insektenhotel findet sich auch im kleinsten Garten.

 

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