Weihnachtsmarkt Aglasterhausen

Zwei arbeitsreiche, aber sehr erfolgreiche Tage

Über eine große Resonanz, freuten sich die Aktiven der NABU-Gruppe, auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in Aglasterhausen. War Samstag der Ansturm an dem NABU Stand, bereits recht groß, wurde dieses Sonntags, noch einmal übertroffen. An beiden Tagen, waren die angebotenen Fisch – und Lachsbrötchen frühzeitig ausverkauft.

Auch die selbstgemachten Meisenknödel und Futterglocken, wurden alle an den Mann, bzw. die Frau gebracht. Die von unserem Mitglied und Schreiner gefertigten Nistkastenbausätze, wurde allesamt verkauft. Ebenso die fertigen Nisthilfen und Futtersilos. Da wird sich die Vogelwelt, über neue Nistmöglichkeiten, sehr freuen.

Weitere schöne Geschenke waren, selbst gemachte Topflappen, Schals und Marmeladen, sowie viele kreative kleine Präsente, die bei den Standbesuchern gerne angenommen wurden.

Die NABU-Gruppe, bedankt sich bei den vielen Spendern der schönen, mit großer Mühe gebastelten Artikel, sowie den eifrigen Teams, welche an diesen 2 Tagen, viel Zeit, Mühe und Arbeit aufbrachten.

 

Charaktervogel bunter Landschaften

Der Stieglitz ist Vogel des Jahres 2016

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften. Doch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Es wird enger für den farbenfrohen Distelfinken. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2016 wollen NABU und LBV den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld rücken: Der Stieglitz ist unser Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.

 

 

Mauerseglernistilfen am Rathaus Aglasterhausen

Viele Nistplätze gehen dem Mauersegler durch Gebäudesanierungen verloren. Die Folge ist, dass der Mauersegler nun bereits auf die Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Brutvögel gesetzt werden musste. Auf Initiative der NABU-Vorsitzenden Gertrud Hoffman wurden daher am 11.09. spezielle Nistkästen am Rathaus angebracht. Dass die Gemeinde Aglasterhausen das Projekt ermöglicht hat, würdigt unsere Naturschutzarbeit und spornt uns an. Dank an die Bürgermeisterin Sabine Schweiger und natürlich an Harald Bott und Michael Schneider, die sich für die Aktion Urlaub genommen haben.

Ein Leben im Flug - der Mauersegler

Auf den ersten Blick könnte man den Mauersegler auch für eine Schwalbe halten. Doch seine längeren, sichelförmigen Flügel, der kurze Schwanz und die ständigen Flugrufe machen ihn unverwechselbar.
Nur zur Brut begibt sich der Mauersegler auf festen Boden. Die übrige Zeit seines Lebens verbringt er in der Luft, vermag sogar im Fliegen zu schlafen. Auch Nahrungssuche, Wasseraufnahme und sogar die Paarung werden „im Flug“ erledigt. Mit weit geöffnetem Schnabel fängt er Insekten aus der Luft, sammelt sie im Kehlsack, und verfüttert sie zu einem Ballen geformt an die hungrigen Jungen. Wird das Futter bei Schlechtwetterperioden knapp, können die Jungvögel in eine energiesparende Starre verfallen, bei der ihre Körpertemperatur stark absinkt.

Hornissen- und Eulenschutz im Ruhehain Reichartshausen

Am Freitag, 21. August 2015 wurde der Naturschutzbeauftragte der Gemeinde Reichartshausen Herr Hartlieb sowie der Hornissenspezialist Herr Pasour vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis Abteilung Naturschutzbehörde von der Gemeinde Reichartshausen zu einem Besichtigungstermin in den Ruhehain gerufen. Der Grund war eine erforderliche Baumfällung wegen mangelnder Standsicherheit. Ein Biologe hatte den Baum untersucht und konnte die vorgeschriebene Sicherheit der Friedhofsbesucher nicht mehr gewährleisten. Nun wurde aber festgestellt, dass sich ein Hornissenschwarm auf ca. 13 Metern Höhe befindet, sowie eine Bruthöhle von Waldeulen. Beide sind streng geschützt. Also beriet man sich mit der Fachfirma für Baumfällarbeiten und dem Bauhofleiter Herrn Geier über die Vorgehensweise. Als Ergebnis der Beratung kam man zu dem Schluss, dass nur die Krone des Baumes abgesägt wird, um das Nest der Hornissen sowie die Eulenbrutröhre zu erhalten. Am Montag, 24. August 2015 wurde um 6 Uhr früh begonnen, das Ausflugsloch der Hornissen zu verdecken - hierzu benötigte man eine ausfahrbare Bühne. Mithilfe einer Imkerausrüstung sägte die Fachfirma die Krone des Baumes sowie ein Stück Stamm ab. Naturschutzwart Manfred Hartlieb verfolgte aufmerksam die Arbeiten. Der später entstandene Hohlraum durch das Absägen eines Teiles vom Stamm wurde mit einer Holzplatte verschlossen und somit die Brutröhre erhalten. Die Austrittöffnung des Hornissenbaues wurde wieder geöffnet, sodass die Hornissen freien Flug haben. Allen Mitwirkenden nochmals herzlichen Dank für die umsichtigen Arbeiten. Durch die gute Kooperation aller Beteiligten konnte erneut erfolgreich Naturschutzarbeit in Reichartshausen geleistet werden!



Ferienprogramm der NABU Ortsgruppe “Kleiner Odenwald und Umgebung e.V.”

Am Samstag, 15. August konnten in Reichartshausen bei herrlichem Wetter 18 Kinder zum “Erlebnisnachmittag” mit dem Naturschutzbund begrüßt werden, der von Dipl. Biologe Dr. Bernd Ullrich fachkundig geleitet wurde. Nach der Begrüßung durch Manfred Hartlieb ging es den Wartschaftsbach entlang. Die Kinder sammelten fleißig allerlei Insekten in die bereitgestellten Gefäße und Becherlupen ein, die sogleich von Bernd Ullrich bestimmt wurden. Im Wasser fanden sich Bachflohkrebse und Schlammschnecken, Rückenschwimmer, sowie typische Wasserpflanzen wie die Wasserpest. Der 2. Teil des Nachmittags fand im Hof von Marcus Schilling statt, der schon Tische und Bänke für die Kinder aufgebaut hatte und Apfelsaft von den Streuobstwiesen anbot. Von Familie Hartlieb gab es Laugenstangen mit Butter und Brötchen mit Nuss-Schoko-Aufstrich. Nach der Stärkung wurden die „Insektenhotels“ gebastelt und die Kinder gingen eifrig ans Werk. In die vorbereiteten Hölzer mussten hierzu Löcher in verschiedenen Größen gebohrt werden. Herr Hartlieb versah die Hölzer mit Drahtbügeln zum Aufhängen. Wir danken Marcus Schilling und Sohn André sowie Klaus Groß und Hans-Peter Moosherr für die Beaufsichtigung beim Bohren der Hölzer, sodass die Sicherheit gewährleistet war. Auf dem Abschlussfoto präsentierten die Kinder stolz ihre Insektenhotels, die sie mit nach Hause nahmen. An einer sonnigen Stelle im Garten aufgehängt dienen sie den Wildbienen als Brutröhren.

 

Kommt der Wolf auch in den Odenwald ?

NABU-Wolfsbotschafterin Christine Günther vermittelt anschaulich Fakten zum Rückkehrer Wolf.

Die NABU-Gruppe "Kleiner Odenwald u.Umgebung eV." hat seit 2014 eine Wolfsbotschafterin unter ihren Mitgliedern. Frau Christine Günther, selbst Schafhalterin, hat die wichtige Aufgabe, welche die Vielfältigkeit der Gruppe steigert, übernommen. Bereits im Frühjahr 2015 hat die NABU-Gruppe zu einem Vortrag mit Frau Günther, zum Thema "Wolf" in die Sport- und Festhalle in Aglasterhausen eingeladen. Die Wolfsbotschafterin vermittelte ihren Zuhörenden Fakten von der Biologie des Wolfes, über die mögliche Rückkehr in den Odenwald, bis hin zu den Problemen,
die der Wolf verursachen könnte. Bei gefülltem Raum wurde die Jägerschaft über die Nahrungsansprüche des Wolfes informiert, Schafhalter konnten etwas über Herdenschutz-Möglichkeiten
mitnehmen und alle wurden über den aktuellen Stand der Wolfsverbreitung in Deutschland informiert.
So haben sich Wölfe aus dem Osten während der vergangenen 15 Jahre bereits in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Thüringen nieder-
gelassen. Die Frage darauf, wie wahrscheinlich das Auftauchen von Wölfen in Baden-Württemberg und im Odenwald ist, beantwortete Frau Günther eindeutig. Da Wölfe grosse Entfernungen zurücklegen können, wenn sie von ihrem Rudel, der Familie, abwandern, um eigene Gebiete zu erschliessen, könnte jederzeit ein Wolf in Süddeutschland auftauchen. Möglicherweise sind 
bereits einzelne Wölfe durch Baden -Württemberg gewandert ohne bemerkt zu werden.
Christine Günther ist ebenfalls "geschulte Person im Wildtiermonotoring" der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg FVA). Aus dieser Position erläutert sie aus erster Hand, wie Hinweisen mit Wolfsverdacht in Baden-Württemberg nachgegangen wird. Immer wieder gibt es solche Hinweise, jedoch bis heute wurde kein Hinweis sicher bestätigt.
Während einer abschliessenden Diskussionsrunde mit interessierten Fragen der Zuhörenden, machte Frau Günther deutlich, dass ihr Wissen zum Thema Wolf nicht durch den Vortragsinhalt erschöpft wurde. Sie beantwortete auch kritische Fragen, machte aber dennoch deutlich, dass es besonders im Bezug auf Schäden, welche die Schäferei erleiden könnte, noch jede Menge Klärungsbedarf gibt.
Wer nach diesem Vortrag nicht schon genug Wolfsexperte war, der konnte sich über Literaturangebote und eine kleine Ausstellung des NABU zum Wolf ebenfalls noch weiter informieren.

Frau Günther führte ausserdem an, dass Hinweise auf den Wolf bei ihr  als "geschulte Person im Wildtiermonotoring" unter 01603503479, bei dem Wildtierbeauftragten des Neckar-Odenwald-Kreises , Herrn Thilo Sigmund unter 015114043916 oder an der FVA unter 0761- 4018274, entgegen genommen werden.

Die NABU-Gruppe "Kleiner Odenwald u.Umgebung eV" , dankt Frau Günther für ihr Engagement und gratuliert zu der Teilnahme einer Schulung  zur Rissbeurteilung

Mit freundlichen Grüssen

Gertrud Hoffmann
1. Vorsitzende


Orchideenwanderung

Orchideenwanderung im schönen Taubertal

Bei der diesjährigen Orchideenwanderung konnte Hans Hoffmann 7 orchideenbegeisterte Personen begrüssen. Die Fahrt führte ins schöne Taubertal. In der Nähe von Werbach wanderte die Gruppe zu einem wunderschönen Orchideen-Biotop.

Folgende Orchideen konnten bestimmt, bestaunt und auch fotografiert werden:

Viele, viele Bocks-Riemenzungen; 
Helm-und Purpur-Knabenkraut
Mischung zwischen Purpur-Knabenkraut und Ohnsporn
Spinnen- Hummel- und Fliegen-Ragwurz
Pyramiden-Orchis

Auch der Diptam blühte in voller Pracht, auch das seltene Federgras (Mädchenhaar ) wiegte sich im Wind und im angrenzenden Wald blühte der bodenbedeckende blaurote Steinsamen.

Auf dem Rückweg zum Auto entdeckten die Naturschützer in dem den Weg entlange fließenden Graben 3 seltene Gelbbauchunken.

Anschließend ging die Fahrt weiter zum wunderschönen Ort Gamburg wo die Gruppe sich zum Mittagessen traf und über das Gesehene fachsimpelte .

Nun fuhr man Richtung Külsheim und suchte das nächste Orchideen-Biotop auf. Hier fand man den seltenen Frauenschuh, das weiße Waldvögelein, die Vogelnestwurz, das große 

Zweiblatt und beide Arten der Waldhyazinthe. Ein herrlicher Tag mit vielen Orchideen-Arten ging zu Ende. Zufrieden fuhren die Teilnehmer nach Hause.


(Fotos: Hans Hoffmann ©)

Exkursion durch die Wagbachniederung

Die Wagbachniederung ist ein Naturschutzgebiet im Narturraum Nördliche Oberrheinniederung in Baden-Württemberg. Das vielfältig strukturierte Feuchtgebiet in der Randniederung der Rheinaue wird geprägt von den Klärteichen der bis 1995 betriebenen Waghäuseler Zuckerfabrik und den daraus entstandenen weiten Röhrichtflächen  und ausgedehnten Schlammflächen und Resten des früher bedeutendsten Moores in der Rheinaue. Es ist ein europaweit wichtiger Brut- und Rastplatz für heimische und durchziehende vom Aussterben bedrohte Vogelarten und zählt zu den bedeutendsten Vogelschutzgebieten in Deutschland.


Es fällt schwer, bei 71 Vogelarten besondere hervorzuheben. Doch ein paar dürfen wohl, aufgrund ihrer Seltenheit, genannt werden. Als erstes der Purpurreiher. Wir kamen in den Genuss, in mehrere der vielen Nester einzublicken. Der Reiher brütet in Süddeutschland an sehr wenigen Stellen und gilt als sehr selten vorkommende Vogelart im Bundesland. 

Bartmeisen, konnten wir immer wieder aus dem Schilf rufen hören. Darüber flogen immer wieder Rohrweihen, die mit 3 - 4 Brutpaaren im Naturschutzgebiet vertreten sind. Entlang des Weges, hörten wir Sumpf-, Teich- und Drosselrohrsänger. Grau - und Kanadagänse, führten bereits Küken. Ebenso entdeckten wir einen "Pulli" (Dunenjunges oder Pullus (lateinisch, Plural Pulli) ist ein Jungvogel im ersten Federkleid.)

auf einem Haubentaucherelternvogel. Schwarzhalstaucher, eine späte männliche Schellente und mit Grünschenkel, sowie Kampfläufer, waren weitere hier selten vorkommende Arten zu bewundern. Aus dem Auwald, erklang der flötende Gesang des Pirols, sowie der Ruf des Kuckuck. Immer wieder durften wir neue Vogelarten notieren.

Aber nicht nur Vögel, waren zu bewundern. Viele Libellen, nutzten die warmen Sonnenstrahlen und wärmten sich im Sonnenlicht. Darunter der seltene Spitzenfleck (Libellula fulva), der in der Roten Liste gefährderter Tierarten, als stark gefährdet eingestuft ist.  

So ging eine Wanderung durch dieses fast einzigartig schöne Naturschutzgebiet, mit einem sehr großen Artenreichtum und einer langen Beobachtungsliste zu Ende. 




Wanderung im Kirstätter Tal

Artenreiche Vogelexkursion

Anfänglich, mussten wir uns dick einpacken. Sogar Reif, lag über den Pflanzen, so kalt war es. Aber dafür war am Himmel keine Wolke zu sehen und die Sonne arbeitete sich minütlich höher. Als die ersten Vogelstimmen, von Mönchsgrasmücken, Grünspecht oder Zilpzalp, zu hören waren, tauten wir richtig auf. Am Waldrand, gesellten sich Rotkehlchen, Singdrossel, Buchfink und Kleiber dazu. 

Heckenzüge, von blühenden Schlehen, Schlüsselblumen und Wiesenschaumkraut, erfreuten unsere Augen und gaben ein stimmungsvolles, frühlingshaftes Bild.

Weiter des Weges, der von einer Blindschleiche gekreuzt wurde, konnten wir die Gesänge von Nachtigall, Zaunkönig und Heckenbraunelle bestimmen. 

Wie es sich gehört, schallten von einer wunderschönen strukturierten Streuobstwiese, die Gesänge von Wendehals, Gartenrotschwanz, Goldammer und Dorngrasmücke. Inzwischen war es angenehm warm und mit den Temperaturen und der Artenvielfalt der Vögel, stieg auch unsere Lust, neue Arten zu entdecken....

Rotmilan, Klappergrasmücke, Feldlerchen und Hohltauben, bildeten den Abschluß, an einen Gesangs - und artenreichen Morgen, an dem wir 39 Vogelarten zählen durften. 




Nisthöhlenkontrolle 

An den zwei Samstagen 17.01.2015 und 07.02.2015, wurden in den Gemarkungen, Neunkirchen, Mörtelstein, Aglasterhausen, Reichartshausen, und im NSG Uttenklinge, Nisthilfen gereinigt und neue Kästen angebracht. Bei schönem Winterwetter, hatten die Helfer Peter, Harry, Helmut (übernahm in Eigenengament Kästen bei Mörtelstein. Danke Helmut !!!), alle Hände voll zu tun. Rund 80 gereinigte Nisthilfen, warten nun wieder darauf, dass sie von brütenden Vögeln, angenommen werden. Bei der Kontrolle, konnten wir aus jedem Kasten, altes Nistmaterial entfernen. Damit waren alle Höhlen, zu unserer großen Freude, belegt. Defekte Nisthöhlen, wurden von Peter mit sehr findigen Ideen repariert und wieder angebracht.

Gerne können auch Sie, bei unseren Arbeitseinsätzen teilnehmen. Wir sind über jede helfende Hand dankbar, denn es ist uns aufgrund der Menge an Nisthilfen nicht möglich, alle, jährlich zu reinigen. Interessenten können sich jederzeit sehr gerne an uns wenden.

Naturschutzarbeit bildet und macht mit weiteren Helfern jedes Mal sehr viel Freude und Spaß.

 

 


Jahreshauptversammlung am 16.01.2015

Gertrud Hoffmann konnte zur gut besuchten Veranstaltung im Vereinsraum der Festhalle Aglasterhausen auch mehrere Vertreter der Nabugruppe Bad Friedrichshall begrüßen.

Rückblick auf das Jahr 2014:

-Informationsveranstaltungen/Diavorträge:

 „heimische Pflanzen und Vögel“ Hans Hoffmann

 „Wo zum Teufel liegt Belize“ Stefan Frey

 „Heimische Insekten“ Dr. Bernd Ullrich

„Schönheit und Vielfalt unserer Natur“ Berthold Weiand

„Naturreise Rhodos“ Hans Hoffmann

-vogelkundliche Wanderungen mit Harald Bott in Waghäusel und in Freinsheim

-pflanzenkundliche Wanderung mit Hans Hoffmann ins Taubertal

-Exkursion mit Dr. Bernd Ullrich zum Thema „Heimische Insekten und andere Gliederfüsser“

- An 2 Samstagen wurden Anfang 2014 in der Umgebung von Neckarkatzenbach und Mörtelstein Nisthilfen gereinigt und ca. 20 Kästen neu angebracht. Verwendet wurden dabei verschiedene Bauarten, die von jeweils unterschiedlichen Vogelarten angenommen werden. (Meisenkästen, Halbhöhlen, Wasseramselkästen, Fledermauskästen…)

  In der evangelischen Kirche Aglasterhausen wurden Einflugmöglichkeiten für Fledermäuse geschaffen. Dank an den Pfarrgemeinderat, der sich aufgeschlossen zeigte und die Aktion befürwortete.

-Harald Bott pflegt die Homepage mit viel Zeitaufwand.

  Besuchen Sie uns unter http://www.nabu-kleiner-odenwald-und-umgebung.de

 -für den mehrtägigen Ausflug auf die holländische Insel Texel bedanken wir uns bei Harald und Sabine Bott für die Organisation und Reiseleitung.

 -Im Steinbruch Asbach sind seltene Amphibienarten beheimatet. Der Erhalt der Populationen ist wegen Geländeaufschüttungen aber gefährdet. Benedikt Schatz, Gertrud Hoffmann und Michael Schneider arbeiten hier eng mit der unteren Naturschutzbehörde zusammen, damit noch vor der Laichsaison ein für die Tiere annehmbares Biotop geschaffen wird.

-Die aufgefundene Raupe eines Totenkopfschwärmers wurde von Fam. Hoffmann erfolgreich zum Verpuppen und Ausschlüpfen gebracht.(die RNZ berichtete)

 -Hans Hoffmann hat wieder Torten zur Unterstützung der Greifvogelpflegestation des NABU in Bad Friedrichshall gebacken. Diese wurden am Tag der offenen Tür verkauft. Die Greifvogelpflegestation versorgt fachgerecht die verletzten Vögel und ist auch der Ortsgruppe eine große Hilfe.

-Ferienprogramm Reichartshausen: Manfred und Margot Hartlieb haben einen Nachmittag beim Imker organisiert.

-Ferienprogramm Aglasterhausen: Bernd und Jasmina Ullrich haben einen Nachmittag unter dem Motto „der Natur auf der Spur“ organisiert

-Streuobstwiesenausstellung in Aglasterhausen: Die vom Landschafts-

 Erhaltungsverband organisierte Ausstellung wurde von der Nabu-Ortsgruppe durch einen Nistkastenstand und Bilder-Stellwänden unterstützt. Wir konnten Kaffee und Kuchen verkaufen, Kontakte knüpfen und erfreuliche Gespräche führen.

-Harald Bott hat die bestellten Nistkästen mit dem Transporter von Mannheim in unser Lager nach Breitenbronn gebracht.

-Besuch der Landtagsabgeordneten Frau Dr.Schlegel. Gertrud hat mit Frau Dr. Schlegel die Gemarkung Aglasterhausen besichtigt (die RNZ berichtete)

-Weihnachtsmarkt in Aglasterhausen:

  Von der Gemeinde wurde uns wieder –wie in den Vorjahren- eine sehr schöne Hütte zur Verfügung gestellt. Von hier nochmals herzlichen Dank an die Verwaltung. Wir konnten wieder viele Bastelarbeiten wie Topflappen und Schals, Meisenknödel, Linzertorten, … anbieten. Dank an Frau Lavin von Reichartshausen, die auch in diesem Jahr großzügig Mineralien zur Verfügung stellt, die nicht nur zur bunten Weihnachtsatmosphäre beitragen, sondern auch gerne angenommen werden. Die Meisenknödel werden in Handarbeit selber hergestellt. Der Talg dazu wird von Fam. Stahl fein gemahlen und kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke hierfür an die Fam. Stahl und auch an Helga Rapp, die sich jedes Jahr bei der Herstellung beteiligt.

  Bericht des Amphibienwart Michael Schneider:

  Vier Sammelstellen wurden von 12 Sammlern unter seiner Leitung ca. 8 Wochen  

  lang täglich betreut:

  Totenbrunnen: Erdkröten 553 (Vorjahr: 1642), Grasfrösche 94 (77), Molche und

  Salamander 147  (152)

  Breitenbronn: Erdkröten 87 (Vorjahr 163)

  Obrigheim/Kälbertshausen: haupts. Erdkröten 128 (Vorjahr: 146)

  Alte Kälbertshäuser Straße: Erdkröten, Molche 49 (Vorjahr gesamt: 227)

  An der Sammelstelle Totenbrunnen wurden zwei Zäune parallel aufgestellt. Ein Drahtzaun an der Straße und ein Molchzaun unterhalb. Vor dem Molchzaun wurden 15 Eimer eingegraben, in die die meisten der Tiere hineinfielen. Zusätzlich wurden 5 Einlaufboxen aufgestellt, die nach Aussage von Michael Schneider gut angenommen werden. Dank an Benedikt Schatz für die Schreinerarbeit.

  Zur Betreuung der Amphibienwanderungen und zum Aufstellen der Zäune werden immer freiwillige Helfer/innen gesucht. Diese können sich an Michael Schneider (06262-3402) wenden.

  Anschließend hat Dr. Göring von der Zusammenarbeit mit dem APG Neckarelz berichtet. Zusammen mit Frau Dr. Michel unterrichtet er die Gymnasiasten in Natur- und Umweltschutz donnerstags zweistündig.

  Da auch Holzarbeiten immer wieder ein Programmpunkt sind, bedanken wir uns besonders bei der Schreinerei Süß für das kostenlose zur Verfügung stellen des Holzmateriales.

  Darauf legte die Kassiererin Monika Schmidt ihren Kassenbericht vor.

  In 2014 gab es aufgrund erheblicher Ausgaben wegen Neukauf von Nisthilfen trotz erfreulicher Einnahmen durch Weihnachtsmarkt und Streuobstwiesenausstellung einen kleinen Einbruch beim Kassenbestand.

  Nach dem Kassenbericht erfolgte unter Leitung von Horst Schulz von der NABU-Ortsgruppe Bad Friedrichshall die einstimmige Entlastung der Kassenführung.

  Auch die Neuwahl der Kassenprüfer Fred Schütz und Walter Edler erfolgte einstimmig.

  Jubiläumsmitgliedschaften:

20 Jahre: Moni, Peter, Jonas Schmidt

25 Jahre: Hartmut Wieland

30 Jahre: Wolfgang Diehm, Roland Seidelmann, Michael Döbert, Irmgard Zwick

35 Jahre: Eltrud und Michael Göring, Ewald Fröhlich

40 Jahre: Karl Ernst, Gertrud und Hans Hoffmann

                Anfang 2014 haben wir in der RNZ zur Verleihung der goldenen 

               Ehrennadeln an Gertrud und Hans berichtet.

Der Abend wurde von Harald Bott abgerundet mit Bildern zum Thema  

 „Natur in der Stadt“. Harald konnte – am Stadtrand von Mannheim – aber auch mitten drin – bereits die seltensten Vogel-und Pflanzenarten fotografieren: Eisvogel, Pelikan, Weißstorch, Schillerfalter, Prachtlibelle, Mandarinente, Bienenragwurz, Siebenschläfer.. Da fragt man sich doch, wieso man für Naturbeobachtungen so weit ins Ausland fährt..

 

Terminvorschau:

Freitag    06.02.  20:00 Uhr  "Namibia, Botswana"

                                          eine digitale Bilderreise von Manfred Zwick

Samstag 07.02.    9:00 Uhr  Arbeitseinsatz: Nisthilfenkontrolle und Reinigung 

Jeweils in/an der Sport-und Festhalle Aglasterhausen

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