Pflegemaßnahmen in der Streuobstwiese

Arbeitseinsatz am 03.November 2018

Wie jedes Jahr um diese Zeit, so musste auch wieder ein Pflegeeinsatz, in der Streuobstwiese „Öschenberg“ durchgeführt werden. Mit drei Motorsensen, wurden wild wuchernde Brombeerhecken, aufkeimende Sträucher und Hecken, entfernt, um eine „Verbuschung“ der Streuobstwiese zu verhindern. Aber bei schönem, trockenem Herbstwetter, macht selbst die Arbeit mit Gleichgesinnten Spaß, zumal es am Ende des Einsatzes, noch eine Stärkung in fester, wie in flüssiger Form gab.

 

"Schwalbenfreundliches Haus"

Weitere Auszeichnungen

Die 1. Vorsitzende der NABU-Ortsgruppe, Frau Gertrud Hoffmann, freute sich sehr, wieder schwalbenfreundliche Häuser und Ställe mit der inzwischen begehrten “Schwalbenplakette” auszeichnen zu dürfen. Die Familien Reinmuth aus Daudenzell besitzen einen überaus schwalbenfreundlichen Stall im Ort, der für Rauchschwalben hervorragend geeignet ist. Über viele Jahre hinweg schon beherbergen die Familien Reinmuth alljährlich über 100 Rauchschwalben in ihrem Schwalbenparadies! Auch in diesem Jahr flogen wieder über 100 Schwalben in diesem Kleinod in der Dorfmitte ein und aus. Ebenso mit Plakette und persönlicher Urkunde ausgezeichnet wurde das Haus der Familie Feih in Mörtelstein. An dem neu errichteten Haus befinden sich an der Vorderseite 6 Naturnester der Mehlschwalbe. In diesem Jahr haben die Mehlschwalben nun begonnen, auch an der Rückseite des Hauses ihr Domizil zu errichten und neue Nester gebaut. Dies sind wieder 2 würdige Projekte für die Auszeichnung des NABU zum schwalbenfreundlichen Haus bzw. Stall. Frau Hoffmann würde sich freuen, noch viele solche Häuser oder Ställe auszeichnen zu dürfen. Eine Plakette am Haus zeigt ab sofort, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sich für den Schutz der Schwalben einsetzen. Mehl- und Rauchschwalben gehören zu den beliebtesten heimischen Singvögeln. Sie machen sich im Herbst auf in Richtung Süden; zurück bleiben ihre Nester. Diese dürfen jedoch keinesfalls entfernt werden, da Schwalben heimat- und standortverbunden sind: sie kommen im nächsten Frühjahr zurück und ziehen wieder in ihre verlassenen Nester ein. Daher sind die Nester ganzjährig durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt und müssen auch nach Abreise der Schwalben erhalten bleiben. Die Fähigkeit, sich einen guten Nistplatz zu merken und wiederzufinden, ist für Schwalben überlebenswichtig! Wo es Schwalben nicht schaffen, eigene Nester zu bauen, kann die Bevölkerung sie durch künstliche Nisthilfen unterstützen.

 

 

Exkursion im "NSG Rheindürkheimer Spieß".

Spätsommerliche Vogelexkursion, Nähe Worms am 22. September 2018

Am frühen Morgen, trafen sich ein kleines Grüppchen Naturbegeisterter, am wohl ersten herbstlichen und kühlen Morgen, nach dem lang anhaltenden Sommer in diesem Jahr. Bereits auf dem Parkplatz des Naturschutzgebietes, zogen zwei Rauchschwalben, über unsere Köpfe hinweg. Diese befanden sich wohl sicherlich, bereits auf dem Zug, in den Süden.

Vom Parkplatz an, führte uns der Weg, direkt in das Gebiet. Die erste Vogelart, konnte an ihrem markanten Ruf, bestimmt werden. Eine Wasserralle. Auf der Suche, durch ein Spektiv, beobachteten wir, eine Bekassine beim stochern mit dem Schnabel, nach Nahrung im feuchten Boden.

In der Beobachtungshütte angekommen, mit Blick auf die Wasserfläche, zeigten sich: Schnatter-, Stock-, Reiher- und Krickenten., sowie eine Löffelente. 5 Silberreiher, flogen kurz aus dem Schilf hoch, um aber leider sogleich wieder im dichten, schützenden Röhrricht zu verschwinden.

Des Weges weiter, waren Schwarzkehlchen, Turmfalken, ein Kiebitz sowie Bluthänflinge zu sehen. Auf den reichlichen Samenständen verblühter Pflanzen, stärkte sich ein großer Trupp Stieglitze. Abschließend, konnten wir noch den Kampf eines Graureihers, mit einem fast zu großen „Fischfang“ verfolgen. Schon unglaublich, war zu sehen, wie der Reiher den übergroßen Fisch, durch seinen Schnabel, in den Rachen und langen Hals hinunterschlang.

So vergingen 3 Stunden, vieler toller Beobachtungen und Eindrücke.

Beim gemeinsamen Essen danach, waren alle begeistert, von diesem schönen Erlebnissen.      

 

 

Das Naturschutzgebiet, Rheindürkheimer Spieß, ist ein knapp 10 ha, großes Naturschutzgebiet, nördlich von Worms. Es umfasst Feucht- und Seggenwiesen, Schilfbestände, sowie trockene Wiesenbestände. Das ausgewiesene Naturschutzgebiet, dient als Brut- und Rastplatz vieler Vogelarten. Um diese Arten, möglichst störungsfrei zu beobachten, gibt es eine Aussichtsplattform, sowie eine Beobachtungshütte.

 

Alle Fotos: Harald Bott ©

 

 

NABU Ferienprogrammm 2018

"Kleine Tiere mal ganz groß"

Am Samstag, 11. August konnten im Rahmen des Ferienprogramms Aglasterhausen bei herrlichem Wetter 9 Kinder unter dem Motto „Kleine Tiere mal ganz groß“ am Parkplatz beim Bahnhof von der 1. Vorsitzenden Frau Gertrud Hoffmann begrüßt werden. Unter fachkundiger Leitung von Dipl. Biologe Dr. Bernd Ullrich (ebenfalls NABU-Mitglied) ging es Richtung Blockhaus Odenwaldblick. Gleich zu Beginn der Exkursion gab es ein Highlight: die Kinder entdeckten eine junge Ringelnatter, die zunächst in ein Glas eingefangen wurde, was gar nicht so einfach war. Dann konnte die Schlange genauer angeschaut werden, ehe sie wieder in die Natur entlassen wurde.

Junge Ringelnatter (Foto: Margot Hartlieb)

 

Die Kinder kamen mit allerlei Getier zum Spezialisten, um ihre Funde bestimmen zu lassen: da gab es die Stachelwanze, die an Brombeeren ein Sekret absondert, wodurch die Beeren nicht mehr schmecken und den goldgrünen Blattkäfer, der meist an Lippenblütlern sitzt, von deren Blättern er sich ernährt - er fliegt nur ungern. Bei der Strauchschrecke, einer Langfühlerschrecke, ist die Bauchseite markant gelb gefärbt. Die tag- und nachtaktiven Mistkäfer sind oft auf Waldwegen anzutreffen, ihr Flug ist schwerfällig. Einige Schmetterlinge wie z.B. das Landkärtchen aus der Familie der Edelfalter wurden gesichtet. Zum Abschluss gab es bei der Sitzgruppe am Odenwaldblick Biosäfte und Kekse. Es war ein schöner Nachmittag in der Natur und die Kinder waren mit Eifer und Freude bei der Sache!

 

Vogelstimmen-Exkursion im Odenwald

Waldwanderung am 06.Mai 2018

Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm, sodass die Naturfreunde und Vogelbegeisterten am Sonntagmorgen zeitig aus den Federn mussten, um an der Vogelstimmenwanderung der NABU-Gruppe teilnehmen zu können.

Bereits am Treffpunkt, konnten mit Girlitz, Amsel, Buchfink und Hausrotschwanz, erste Vogelarten an ihren Gesängen bestimmt werden.

Pünktlich um 7 Uhr, ging es los gepackt mit Fernglas, Wanderschuhen und großer Zuversicht, da die Sonne mit den Teilnehmern der Gruppe, um die Wette strahlte.

Der Weg führte uns bei Schwanheim, vom „Hansewiesen-Parkplatz“ in den Wald.

Hier waren Heckenbraunelle, Rotkehlchen, Zilpzalp, Buchfink und Amsel zu hören.

Im dichten Wald, gab es mit Singdrosseln, Mönchsgrasmücken und Sommergoldhähnchen, ein wunderschönes Konzert, typischer Waldbewohner.

Als sich in einer Lichtung, der Wald uns öffnet, ist es uns möglich, jeweils 1 Paar Mäusebussarde und Rotmilan, hoch oben am Himmel ihre Kreise ziehen zu sehen.

 

Aber nicht nur Ornithologen, sondern auch Botaniker kamen auf ihre Kosten. Entlang des Weges blühten massenweise Knoblauchsrauke, Maiglöckchen und Waldmeister.  Es konnten weiter des Weges, die Fruchtstände der Herbstzeitlose, Wiesenbocksbart oder Goldnessel notiert werden.

 

Wunderschön, gaben 3 Waldlaubsänger ihre Stimmen zum Besten. Waldlaubsänger sind nicht (mehr) gerade häufig und gleich 3 Exemplare in einem Waldstück, erfreute die Teilnehmer. Am Reihersee angekommen, ertönte plötzlich auch der Ruf des Kuckucks. Wir genossen ein kurze Pause, an der schönen Stelle und genossen die Stille im Wald, ehe wir die Exkursion fort setzten.  Da, ein rufender Buntspecht und überall singende Mönchsgrasmücken, Buchfinken und Amseln. Die 3 letztgenannten Arten, waren auch die häufigsten. 

Der Weg führte uns letztendlich aus dem Wald und so ganz langsam, gingen 2,5 Stunden Aufenthalt in der Natur, bei dem wir viele Vögel bestimmen konnten, mit dem Gesang der Goldammer, zu Ende.    

 

Alle Fotos: Harald Bott ©)

 

Exkursion im NSG "Wagbachniederung"

Vogelvielfalt an einem strahlendem Sonntag.

Die Exkursion in das NSG "Wagbachniederung" war mit leider nur 5 Teilnehmern ein voller Erfolg. Bei erwartet schönem Wetter konnten wir 69 unterschiedliche Vogelarten bestimmen. Neben den, für Schilfbestände typischen Arten wie Blaukehlchen, Rohrammer und Bartmeisen ließen sich auch viele Wasservögel wie Tafel-, Knäk- Krick und Kolbenenten, beobachten. Mit einer männlichen Ringschnabelente entdeckten wir eine ganz besondere Ausnahmeerscheinung. Diese Entenart, lebt eigentlich in Nordamerika.

Der Kuckuck ließ in mehreren Ecken des Naturschutzgebietes seinen Ruf erklingen. Über dem Schilf kreisten Rohrweihen und Schwarzmilane, ebenso wie 2 Weißstörche.

Überall im Gebiet, konnten wir den Gesang von Mönchsgrasmücken und Zilpzalp vernehmen. Auch das Lied der Klappergrasmücke, teilte uns mit, dass diese Vogelart bereits aus den Winterquartieren zurück ist.

An Watvögeln bestimmten wir Grün- und Rotschenkel, sowie Kampfläufer. Diese Vogelarten rasten im Gebiet und finden für den Weiterzug, stärkende Nahrung.

Als weitere Höhepunkte, dürfen Schwarzkopfmöwe und abschließend eine Rostgans genannt werden.

So vergingen knapp sechs Stunden, in diesem von Menschenhand unwissentlich geschaffenen, inzwischen als eines der bedeutendsten Naturschutzgebieten Süddeutschlands.   

 

Fotos (Harald Bott ©)

 

Landschaftspflegetag im NSG "Uttenklinge"

"Alles was kreucht und fleucht, kann sich hier verkriechen": Nadja Salzmann, Geschäftsführerin des Landeserhaltungsverbandes Rhein-Neckar erklärt, warum es so wichtig ist, in einer engagierten Gemeinschaftsaktion ein Schilfbiotop wieder flott zu machen. Ziel sei, "mit Manneskraft Bäume zu sägen und am Rand die Heckenstrukturen einzudämmen". Doch nicht nur Manneskraft ist am Werk, auch Frauen schleppen lange Äste und helfen mit beim Frühjahrsputz für Neuntöter und Dompfaff, für die die Mitarbeiter im Verbund mit anderen Biotopen ein wichtiger Trittstein ist. Der Reisighaufen wächst von Minute zu Minute, zwischen dem hohen Schilf auf sumpfigem Gelände wird es langsam lichter. Bei Minusgraden und strahlendem Sonnenschein, rückten zehn beherzte Naturliebhaber im Schutzgebiet, zwischen Reichartshausen und Waldwimmersbach, beim landschaftlichen Pflegetag dem Jungholz zu leibe. Sehr zum Wohle der Insekten und Vögel die im Schilfbiotop zwischen den landwirtschaftlichen Nutzflächen eine willkommene Rückzugsmöglichkeit finden. Nadja Salzmann spricht von Gehölzdruck, den es zu beseitigen gilt. Denn das Schilf benötigt Förderung. Gegen die ständig durchsprießenden Weiden, Erlen und Pappeln kann, es nichts ausrichten, diese müssen mit Astscheren, Motorsägen und dem Hoch-Entaster beseitigt werden. Im Dienste der viel gepriesenen „Biodiversität", der biologischen Vielfalt also, werden die Arbeitshandschuhe ausgepackt, wird Arbeitsgerät herbei geschafft, wird Freizeit geopfert. Mitglieder des  „NABU  Kleiner  Odenwald und Umgebung e.V. sind dabei, Helfer aus Schwanheim, Oftersheim, Mörtelstein, Aglasterhausen und sogar Mannheim ebenfalls. Bürgermeister Otto Eckert begrüßt die Runde und verspricht zum Abschluss einen Imbiss am alten Sportplatz. Auch der örtliche Bauhof und der Naturwart der Gemeinde, Manfred Hartlieb, sind mit von der Partie. Harald Bott,  Vorstandsmitglied des NABU, will einen „ungestörten Bereich" für die Vögel 'erhalten, die hier auf Durchreise sind, rasten oder brüten, wie etwa Neuntöter, Dompfaf f, Rohrammer, Teich- oder Sumpfrohrsänger,  Bekassine und Waldschnepfe. Denn die zahlreichen Insekten, die in den Schilfstängeln überwintern, bieten reichlich Nahrung für die Vögel. Auch Spinnen und viele Kleintiere ziehen sich in die Schilfbestände zurück. Überjährges Schilf legt sich im Winter nieder  mit ihm die Schmetterlinge und Libellen im Vorstadium. Ringsum genutzte Ackerfläche. „Die Struktur hier ist sehr wichtig für Vögel und Insekten", betont Nadja Salzmann. Auch an der Schnittstelle zwischen Acker und Schilfbiotop setzen die Naturschützer die Astschere an. „Der biologische Nutzen ist nicht hoch, wenn die Hecke von unten verholzt. Denn Vögel benötigen Schlupfmöglichkeiten." Am Ende sind alle zufrieden, der Reisighaufen ist hoch, das Schilf dem auch für die Gewässerreinigung eine wichtige Bedeutung zukommt hat wieder Platz - und mit ihm die Insekten und Vögel. Organisiert wurde die Aktion vom Landschaftserhaltungsverband Rhein-Neckar in Zusammenarbeit mit dem „NABU Kleiner Odenwald und Umgebung e.V. ". Nadja Salzmann: „Hier fließt kein Geld. Alles nur Engagement für die Natur."

 

Nisthilfenkontrolle

Ganz im Zeichen der Wasseramsel, standen dieses Jahr die Arbeitseinsätze, Nisthilfen reinigen. Peter Schmidt, hatte dafür schon viel Zeit vorab geopfert und vorgearbeitet. So wurden alle Wasseramselkästen kontrolliert, gereinigt und gar 3 neue Kästen ausgebracht, wobei hier ein alter Holzkasten, durch einen neuen ersetzt werden musste. Bei der Kontrolle, konnte Peter Schmidt an mindestens 6 Kästen bestätigen, dass hier die Wasseramsel, die künstlichen Nisthilfen, gerne annahm. In den anderen konnten Nistmaterial, von Gebirgsstelze, oder Zaunkönig festgestellt werden.

 

Aber es wurden auch, weitere Nisthilfen an Waldrand und auf Streuobstwiesen angebracht und vorhandene von altem Nistmaterial befreit. Somit kann nun der Frühling Einzug erhalten und die Vögel haben weitere Möglichkeiten, ihre Jungvögel aufzuziehen.

 

Generalversammlung

 

Die 1. Vorsitzende Frau Gertrud Hoffmann begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder, sowie Frau Bürgermeisterin Schweiger, die ebenfalls zur Jahreshauptversammlung gekommen war.

Frau Hoffmann sprach kurz einige Themen an, die für die Natur und damit für uns alle von hoher Brisanz sind wie das Insekten- und Bienensterben und damit einhergehend die immer noch erlaubte Anwendung des Totalherbizids Glyphosat.

 

Beim Rückblick auf das Jahr 2017 gab es von zahlreichen Aktivitäten zu berichten;

in den Wintermonaten wurden wieder Info-Abende angeboten und im Frühjahr naturkundliche Wanderungen unternommen.

 

Informationsveranstaltungen / Diavorträge:

„Naturreise SAVE-Auen“ - Manfred Zwick

„Naturreise nach Botswana“ - Stefan Frey

„Sri Lanka, Perle im Indischen Ozean“ - digitale Bilderreise Irmgard Zwick

„Zu Costa Rica´s Schätzen“ - digitale Bilderreise Stean Frey

„Ventotene“ Insel bei Neapel im Tyrrhenischen Meer - Hans Hoffmann mit vorweihnachtlichem Beisammensein bei Glühwein und dem leckeren Christstollen von Hans

 

Vogelkundliche / Pflanzenkundliche Wanderungen:

Exkursion Waghäusel - Harald Bott

Exkursion Helmstadt Bargen - Walter Edler

Orchideenwanderung - Hans Hoffmann und anschließendem Mittagessen

Exkursion im Kirrstetter Tal - Harald Bott

 

Weihnachtsmarkt in Aglasterhausen:

Die Hütte wurde uns wie jedes Jahr von der Gemeinde zur Verfügung gestellt und auch aufgebaut, wofür sich der Verein herzlich bedankt.

Wir konnten wieder viele Bastelarbeiten wie Topflappen, gestríckte Socken, weihnachtliche Holzteile, Grassterne, Meisenknödel, Futterglocken, Linzertorten und Gebäck anbieten, sowie die schon traditionellen Mineralien. Für das leibliche Wohl gab es wie jedes Jahr die beliebten Heringsbrötchen und Glühwein.

Wie schon viele Jahre zuvor spendete die Metzgerei Stahl aus Unterschwarzach den Rindertalg zur Herstellung der Meisenknödel und Futterglocken.

 

Arbeitseinsätze:

Im November Mähen der Streuobstwiese im Gewann „Öschenberg“ in Daudenzell. Das war dieses Jahr viel einfacher, da Wilfried Gruppenbacher seine Schafe dort weiden lässt.

 

Nistkastenreinigung und Aufhängung neuer Nisthilfen

Im Januar und Februar 2017 fand in der Umgebung von Aglasterhausen die alljährliche Reinigung der Nisthilfen statt und wo es erforderlich war, wurden auch neue Kästen angebracht.. Die Gemeinde Aglasterhausen bezahlte weitere Nisthilfen, die von der NABU-Ortsgruppe besorgt  und mit Genehmigung der Gemeinde im Wald  (Falchengrund, Zellerwald und im Bergel) angebracht wurden.

In Reichartshausen fand ebenfalls die jährliche Nistkastenreinigung statt und es wurden weitere Nisthilfen vom LEV Sinsheim aufgehängt.

 

Der NABU-Ortsgruppe wurde ein Heckengrundstück auf Gemarkung Bargen als Geschenk angeboten; die notarielle Seite wurde durch Herrn Notar Manfred Zwick im Notariat Buchen erledigt, wofür ihm der Verein sehr dankbar ist.

 

Ende Juni 2017 fand in Waibstadt ein Dialogforum unter dem Titel „Landwirtschaft und Naturschutz“ statt. Vier Intensiv-Landwirte haben sich zu einem runden Tisch zusammengeschlossen und setzen gemeinsam entwickelte Projekte auf der Gemarkung um. Mais wird in Waibstadt nicht mehr mit Pestiziden gespritzt, sondern es werden Florfliegen ausgebracht, die den Maiszünsler bekämpfen.

Wenn die Landwirte Blühstreifen anlegen, welche nicht subventioniert werden, stellt die Stadtverwaltung kostenlos das Saatgut zur Verfügung.

 

Ebenfalls Ende Juni verlieh die NABU-Ortsgruppe die erste Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ an Familie Hotz in Neunkirchen. Danach kam Familie Frank in Asbach an die Reihe, sowie der Pferdehof Heiß in Reichartshausen, Herr Wütschner in Neunkirchen und die Familien Michael Hauk und Friedbert Gehrig in Aglasterhausen. Familie Reinmuth erhielt die Plakette für ihren „Schwalbenfreundlichen Stall“- dieser Stall beherbergt zur Brutzeit über 100 Schwalben.

 

Im August hat die NABU- Ortsgruppe mit Diplombiologe Dr. Bernd Ullrich jeweils ein  Ferienprogramm in Aglasterhausen, Schönbrunn und Reichartshausen durchgeführt.

 

Im Oktober feierte die NABU-Gruppe Eberbach ihr 40-jähriges Bestehen, der NABU Kleiner Odenwald überbrachte Glückwünsche.

 

An der Klimamesse hat die NABU-Gruppe mit einem Kinderprogramm teilgenommen, das durch Dr. Bernd Ullrich ausgeführt wurde.

 

Harald Bott bringt die Homepage mit viel Zeitaufwand immer auf den neuesten Stand (besuchen Sie uns unter "http://www.nabu-kleiner-odenwald-und-umgebung.de“)/

 

Jubilare 2017

 

10-jähriges Jubiläum

Laura Kaltenmeier, Selina Zapf

 

25-jähriges Jubiläum

Harald Bott

 

35-jähriges Jubiläum: Wolfgang Ernst, Simone Heitz, Holger Hoffmann, Hubert Kopecek, Karl Ludäscher, Traugott Oeß, Walter Ossinger und Monika Ossinger Dr. Friedhelm Polit, Christian Rapp, Inge Schmidt, Marion Schmidt, Renate Schulte, Reinhard Streib

 

40-jähriges Jubiläum

Hildegard Kaltenmaier, Helmut Ripp

Diese Mitgliedschaften bestanden schon vor Gründung der NABU-Ortsgruppe Kleiner Odenwald 1981!

 

Amphibienwart Michael Schneider verteilte die Statistik der Amphibienwanderung und berichtete, dass die Anzahl der Amphibien verglichen mit dem Vorjahr in etwa gleich geblieben ist. Vier Sammelstellen wurden von 12 Sammlern unter seiner Leitung ca. 9 Wochen  lang täglich betreut: Schwanheim-Schönbrunn / Totenbrunnen, Breitenbronn B292, Alte Kälbertshäuser Straße „Finkenhof“, Obrigheim / Kälbertshausen (Kirrstettertal)

Zur Betreuung der Amphibienwanderungen und zum Aufstellen der Zäune werden  immer freiwillige Helfer/innen gesucht. Diese können sich an Michael Schneider (06262-3402) wenden.

 

Kassiererin Monika Schmidt legte ihren Kassenbericht vor und es erfolgte die einstimmige Entlastung der Kassenführung.

 

Frau Bürgermeisterin Schweiger entlastete anschließend die Vorstandschaft.

 

Wahlen

1.  1. Vorsitzende - Gertrud Hoffmann

2.  2. Vorsitzende/r - Manfred Hartlieb

3.  Kassierer/in - Monika Schmidt

4.  Schriftführer/in - Anita Kiessling

5.  Pressewart/in - Manfred Hartlieb

6.  Biotopwart/in - Michael Schneider

7.  Vogelwart/in - Harald Bott

8.  Amphibienwart/in - Michael Schneider

9.  Beisitzer/in - Sabine Bott

10.  2 Kassenprüfer - Walter Edler - Fred Schütz

 

Frau Bürgermeisterin Schweiger führte die Neuwahlen durch, bei denen alle bisherigen Vorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigt wurden.

 

Auch im Jahr 2017 wurden wieder viele Aufgaben und Arbeiten bewältigt. Leider ist dies nur auf wenige Schultern verteilt. Die Vorstandsmitglieder leisten den Großteil der Arbeiten. Die 1. Vorsitzende sprach den Vorstandmitgliedern sowie allen sonstigen „Ehrenamtlichen“ ein herzliches Dankeschön aus.

 

Vorschau auf 2018

Info-Abende

Freitag, 16.02.2018 Digitaler Bildervortrag über das „Donau-Delta“ in Rumänien von Stefan Frey

Freitag, 9.03.2018 Digitaler Bildervortrag über „Faszination Wildbienen“ Lebensweise und Nutzen von Eva Lutz

Exkursionen

Sonntag, 15.04.2018 Vogelkundliche Exkursion nach Waghäusel mit Harald Bott

Sonntag, 06.05.2018 Vogelkundliche Exkursion ab „Hanse-Wiese“ mit Harald Bott

Samstag, 19.05.2018 Orchideenwanderung mit Hans Hoffmann und anschließendem Mittagessen

Samstag, 22.09.2018 Vogelkundliche Exkursion NSG „Der Spieß“ bei Rheindürkheim und anschließendem Mittagessen

 

Samstag, 24.02.2018 - Landschaftspflegetag in Reichartshausen, Gewann Uttenklinge

LEV, Gemeinde Reichartshausen

 

 

Vogel des Jahres 2018 ist der Star (Sturnus vulgaris), ein bekannter Brutvogel im menschlichen Siedlungsbereich. Der Star kann problemlos andere Vogelstimmen imitieren und man erkennt ihn leicht an seinen eigenen abwechslungsreichen Melodien. Der Ruf und sein Gesang sind einzigartig. Der Star ist ein Teilzieher und wird zunehmend ganzjährig gesichtet.

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